Samstag, Mai 26, 2012

Mai 2012

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Rettungseinsatz der FFW Hohenaspe

 30.5. Alarm in den späten Abendstunden
Ein Verkehrsunfall auf der K53 (in Richtung Hohenlockstedt) (Hohenasper Feld) machte einen Einsatz notwendig. Ein Pkw war aus bislang ungeklärten Gründen von der Straße gekommen. Der Fahrer war noch ansprechbar und konnte sich mit Hilfe eines nachkommenden Fahrers aus dem total zerstörten Auto befreien. Rettungssanitäter kümmern sich Zurzeit um den Unfallfahrer. Die Straße musste in beiden Richtungen gesperrt werden. Die Feuerwehrkräfte bergen das Unfallfahrzeug und reinigen die Straße vom auslaufenden Öl.

Hier geht es zur Stör

Badespaß in Drage

Endlich ist es wieder so weit:  Bei einer Lufttemperatur von 25° startet die Badesaison im überschaubaren aber feinen Schwimmbad in Drage. Es gehört bei den Temperaturen nicht einmal viel Mut dazu, ins kalte Nass zu springen, wie die jungen Herren hier beweisen:
Die Badeaufsicht hat über Pfingsten gut zu tun, nicht etwa, weil sie für Ordnung oder gar 1. Hilfe bei Unfällen sorgen  müssen, nein, es gibt viele Gäste, die ihren Eintritt zahlen wollen: 50 Cent für Kinder und 1,50 € für Erwachsene - also ein sehr humaner Eintrittspreis in einer Öffnungszeit von 14 - 19 Uhr   
Badeaufsicht Eike Lip und Peter Stefan machen cool ihren Job und warten auf Ablösung

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Ringreiterturnier in Drage am Pfingstmontag

Pfingstmontag ist seit je her in Drage auf der Koppel vor der Gaststätte Herbst das Ringreiterturnier.
68 Reiter hatten sich in diesem Jahr dem Wettkampf gestellt. Dörte Müller aus Hohenaspe freut sich über die große Zahl der Nennungen. Als Vorsitzende des Vereins hat sie eine neue Idee in das Turnier getragen, die begeistert angenommen wurde: Den Führzügel-Wettbewerb für "Minis".
Gerade ist die Mail von Dörte Müller mit der Platzierung von dem harmonisch verlaufenden Wettbewerb in meiner Mailbox eingetroffen:

Platzierungen:

Minis (12 Ringe gestochen):
1. Ann-Kathrin Köpsel, Dückerstieg (12 Ringe) 2. Lina Egge, Drage (11 Ringe) 3. Samira Herrmannsen, Dückerstieg (10 Ringe)
Junioren (20 Ringe gestochen):
1. Finja Lähn, Vaalermoor (20 Ringe)
2. Jennifer Gloe, Hochdonn (19 Ringe)
3. Alischa Siekmann, Beidenfleth (14 Ringe)
Senioren (20 Ringe gestochen):
1. Uwe Bruhn, Buchholz (19 Ringe)
2. Dörte Müller, Drage (18 Ringe)
3. Sarah Kleinschmidt, Hochdonn (18 Ringe)

Den Hauptpreis bei der Tombola, einen großen Schinken, hat Peter Stieper aus Drage gewonnen.

Dieses Pferd fällt auf. Dem Beobachter drängt sich der Gedanke auf, dass es lieber über die Stange springen möchte, statt darunter her zu galoppieren.

Hier geht es zur Diashow der Veranstaltung:

 

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23. Trecker-Treck Fitzbek am Pfingstsonntag den 27. Mai

Wettkampf der Traktoren

In der Nachbargemeinde von Fitzbek im Kreis Steinburg - also in Brokstedt - konnte man in der Woche zuvor jede Menge Oldtimer Traktoren antreffen. Am Pfingstsonntag ging es bei schönstem Ausflugswetter in Fitzbek nicht um das Alter der Zugmaschinen, sondern ausschließlich um die PS-Leistungen unter der Haube sowie um das fahrerische Können der Halter. Nach dem  Reglement der offiziellen Deutschen Trecker Treck Organisation (DTTO e.V.) findet einmal im Jahr der große Schleppersport statt. 130 Anmeldungen konnten der Karkweddelclub Fitzbek / Rade zu ihrer Motorsportveranstaltung verbuchen. Die Zugfahrzeuge wurden in verschiedene Gewichtsklassen eingeteilt. Die Aufgabe: Ein mit Gewichten beladener Bremswagen mit dem Trecker möglichst weit weg zu schleppen. Wird das Ziel erreicht, so nennt man dies „Full Pull“ (deutsch: „vollständiger Zug“).
Die Sieger der verschiedenen Gewichtsklassen: 
2,5 t  in der Standard-Klasse: Stefan Schumacher aus Hörnerkirchen mit einem Deutz D9005 "Full Pull" und in der Farmer-Klasse: Hans-Jürgen Böge mit einem Eicher 3015 Zugweite 35,7 Meter
3,5t in der Standard-Klasse: Boris Borchers mit einem David Brown 78,9 Meter - Jörg Thiel in der Farmer-Klasse mit einem Fendt 1065 "Full Pull" 
4,5 t  in der Standard-Klasse: Lars Samland mit dem ICH 1246 "Full Pull" in der Farmer-Klasse:  Holger Pingel mit einem Eicher  54,7 Schlepp-Meter
5, 5 t in der Standart-Klasse: Lars Samland mit einem ICH "Full Pull" Farmer Klasse: Christoph Rathge mit einem MF in einer Schleppweite von 60,7m 
6,5 t in der Standard- Klasse: Rick Wehling mit einem Case ICH 1455 Schleppweite:63,5m  in der Farmer-Klasse Maik Claußen mit einem Fendt 514 Schleppweite 49,1 m
7,5 t Tim Beecken mit einem Case CVX schaffte 63 Meter
9,0 t Uwe Sülau mit einem Case schleppte 64,7 Meter
 


Neues unter "Schöne Gärten"


Das Pfingsfest mit tollem Wetter steht vor der Tür

In unserem Kreis gibt es jede menge Möglichkeiten die sommerlichen Temperaturen (23°) optimal auszunutzen: Z.B.Pfingstsonntag Trecker-Treck in Fitzbek Info HIER oder Jazz und Spaß und Bier vom Faß ab 11 Uhr Jazzfrühschoppen mit der Kieler Band Labskaus in Kleve auf dem Gut. In Hohenwestedt gibt es über die Pfingsttage ein "Mittelalter-Festival"
 (Neues unter Ausflugsziele)

 Paddler auf der Stör bei Fitzbek
Die Rinder an der Stör suchen sich ein schattiges Plätzchen (26.5.) Bis vor einer Woche war es noch bitter kalt hier bei uns im Norden und so haben wir uns - nach einem fast halben Jahr Kälte 2012 - ein warmes Pfingstfest verdient.
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Jäger vom Hegring 6 in Hohenaspe retten Kitzen das Leben

Dieses Kitz ist nicht älter als 24 Stunden und hätte noch eine Lebenserwartung von ca 12 Stunden, denn dann wird die Wiese auf der sich das Kitz geduckt im Gras versteckt, gemäht.

 Die Stimmung der 7 Waidmänner aus Hohenaspe ist besser als die Lage: Der erste Grasschnitt auf den Grünflächen bereitet den Jägern Sorgen.
Von 300 Hektar Weideland um Hohenaspe wird ein Großteil jetzt im Mai gemäht, denn Gras ist das Grundfutter für Kühe und die Milchlieferanten gibt es in Hohenaspe reichlich. Leider fällt der Mäh-Termin mit der Geburt der Rehkitze zusammen. Die Wiese ist der ideale Lebensraum für die neugeborenen Rehe. Im Dschungel der Grashalme sind sie fast unauffindbar. Der fehlende Eigengeruch, das gefleckte Fell und der fest auf den Boden gedrückte Reflex bei Gefahr, sind die perfekte Tarnung.
Die Jägerschaft Hohenaspe möchte verhindern, dass die Wiese ein Friedhof für Wildtiere wird und so bietet federführend Kreispräsident und Jäger Fiete Tiemann den Landwirten an, bevor sie die Grünfläche mähen, ihn zu informieren, damit er mit ein paar anderen Waidmännern die Wiese am Tag zuvor ablaufen kann. Von den genannten 300 ha Weideland wurden von den Jägern vor Ort gerade mal 20 ha vor dem Schnitt abgelaufen, denn reichlich Informationen über einen anstehenden Grünschnitt erhalten die engagierten Jäger von den Landwirten nicht, obwohl diese zu einer Geldstrafe verurteilt werden können, wenn sie die Mitteilung des Mähtermins, damit ein Jäger "Vergrämungs- und Verscheuchungsmaßnahmen" treffen kann, unterlassen hat. Oft ergreifen Landwirte allerdings eigene Maßnahmen um das Rehwild vor dem Mähen zu warnen, denn niemand verletzt ernsthaft gern ein so schutzloses Tier.
Das Wichtigste bei der Kitz-Rettung ist die Kooperation mit den Landwirten berichtet Fiete Tiemann. So meldete sich Landwirt Hans Hermann Hilbert aus Drage bei Tiemanns um den nächsten Mähtermin mitzuteilen. 7 Jäger plus Jagdhund Adda und ein Wärmemelder fanden sich am Vorabend des geplanten Grünschnittes vor der Koppel (von der 4 Ricken flüchteten) zusammen, um die Grünfläche abzulaufen. Schon nach kurzer Zeit wurden sie fündig: Jäger Kurt Lahann entdeckte ein gut verstecktes Kitz. Es handelte sich um ein ca ein Wochen alten Kitzbock, den alle Sucher sofort nach dem Finder also „Kurt“ benannten. Fiete Tiemann zog die extra mitgenommenen Handschuhe an und trug es zu dem sicheren Knick. Die Wahrscheinlichkeit, dass es von der Mutter später zur Wiese zurückgebracht wird, ist gering, weil die Witterung vom Hund und die Unruhe auf der Wiese die Ricke veranlassen wird, das Kleine aus der Gefahrenzone zu bringen. Kitz Nummer 2 fand dann Jäger Hans-Hinrich Martens und da es sich ebenfalls  um einen gerade mal einen Tag alten "Bock"  handelte, heißt er nun Hans-Hinrich. Als die Jäger zur zweiten Koppel aufbrachen, waren die Ricken schon auf Suche nach ihren Kitzen. Das traurige daran: Es waren 3 Ricken, es wurden aber nur 2 Kitze gefunden. Ganz traurig wurde es, als die Jäger vor der zweiten Weide standen - sie war bereits abgemäht. Weitere Fotos von der Aktion unter Neues vom Hegring 6
 
Rehbock in der Feldmark von Hohenaspe 

Der Wind stand schlecht für mich und der Bock hörte das Klicken der Kamera. Er blieb aber trotzdem und ich ging nach ca 30 Aufnahmen vor ihm. Vielleicht dachte er: "Ach, die schon wieder!" :-)

Aber auch Hasen waren nicht wirklich auf der Flucht.


Die Abfahrt von der L 127 ( Itzehoe / Schenefeld) in Fahrtrichtung auf die  K 53 nach Hohenaspe wird gekürzt

 Die Unfallträchtige Kreuzung bei Firma Ohl erhält auf der Landesstraße eine kürzere Einfahrt, damit der Einblick für Abbieger besser gewährleistet sei. So die Auskunft der Straßenmeisterei Itzehoe-Schmabek, die im Auftrag vom Land Schleswig-Holstein am 22.5. ein Teil der Auffahrt abnehmen und mit Erde neu auffüllen wird.

Mein Kommentar: An dieser konfliktreichen Kreuzung wäre dringend ein Kreisverkehr notwendig. Kreisvekehre (also im Plural!), wie sie zum Beispiel in Kellinghusen gebaut wurden, sind auf einer Bundesstraße entstanden. Schleswig-Holstein hat große Finanzprobleme und so wird an unserer Landesstraße für die Sicherheit der Bürger allerhöchstens ein Radargerät aufgestellt oder die Straße abgetragen.

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Kindheits- und Jugenderinnerungen eines ehemaligen Hohenaspers: Volker Schuster Teil 1



Festschrift 125 Jahre Feuerwehr Hohenaspe Teil 10 HIER

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Geranienmarkt in Kellinghusen am 20. Mai 

Trotz grauen Himmels (zumindest am Vormittag) bildete Kellinghusens Innenstadt an diesem Sonntag ein Meer aus Farbe, das einem schon von weitem grüßte. Sommerblumen, Gemüse- und Kräuterpflanzen für den Garten, Terrasse und Balkon in großer Auswahl lockten auch in diesem Jahr - also zum 26. mal - Gäste aus einer großen Region an. Feuchtigkeit und Wärme sind seit dem Vortag ideales Pflanzwetter und so gibt es kein Halten mehr für den Hobbygärtner, der sich geduldig in oft lange Warteschlangen zum Kauf von Pflanzen anstellte. Die schönen Farben der vielen Blumen stand nicht im Einklang mit den glitzernden und schrillen Farben von Karussells und sonstigen Jahrmarktständen, die aber Gott sei dank den zahlreichen Pflanzenverkaufständen unterlagen.



Sehr hübsch und in vielen Farben zu sehen der Elfenspiegel

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Erster warmer Tag in diesem Jahr 19.Mai bei 20°


Waldmeister vorgestellt HIER

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Lanz-Bulldog-Treffen in Brokstedt -Traditionell am Himmelfahrtstag 



Vorsitzender Michael Bollweg vor dem 38. Oldtimer-Treff in Brokstedt auf dem Gelände vom Speedwaystadion.



 An die 10 000 Fans von Schleppern haben sich auf dem Gelände mit einem Maschinenteile-Flohmarkt eingefunden


..... die Werkzeugkiste immer dabei. Der älteste Schlepper bei der Schlepperparade war von 1921.

Vielen Verkehrsteilnehmern sind in den letzten Tagen im Kreis die zahlreichen Oldtimer-Traktoren auf unseren Straßen aufgefallen. Die PS- Leistung dieser Landmaschinen wird nicht automatisch auf die Geschwindigkeit umgesetzt und so musste man als Autofahrer schon das ein oder andere Mal ein wenig Geduld aufbringen, um die Traktoren überholen zu können. Die fahrbaren Museumsstücke hatten alle ein Ziel und zwar Brokstedt ganz im Osten vom Kreis Steinburg. Einmal im Jahr findet hier das große Schlepper-Treffen statt. Vorsitzender vom Lanz-Bulldog-Verein (970 Mitglieder) Michael Bollweg berichtet, dass in diesem Jahr 600 Oldtimer anreisten. Selbst aus Norwegen waren Oldtimer Fans mit ihrem Gefährt eingetroffen. Aber natürlich auch Hohenasper auf "Himmelfahrtstour" dabei:


Eine Diashow mit den alten Schleppern: --------

Flohmarkt - Traditionell am Himmelfahrtstag in Krempe


 Der riesige Flohmarkt in Krempe wurde in diesem Jahr von Nässe und Kälte überschattet. Die Kauflaune der angereisten Schnäppchenjäger hielt sich in Grenzen, da sie die Wahre meist nur durch beschlagene Folie zu sehen bekam. Zu hören war: " Heute Regenpreise, alles für 1,-€, aber bitte nicht mehr handeln!" Die Verkäufer standen meist frierend hinter ihren Ständen und hatten mit Regenschauern am Vormittag zu kämpfen. Am Nachmittag klarte der Himmel auf, aber es wurde nicht wärmer und so brachen viele Standbetreiber ihre Zelte vorzeitig ab.

 Auf dem extra eingerichteten Parkplatz fuhren etliche Pkws fest und kamen nur mit Hilfe von Passanten wieder frei. Schuhe waren im Nu durchgeweicht und der Matsch erinnerte an die W:O:A Festivals.


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Gerade (um 17.30 Uhr am 15.5.) kam der nächste Anruf mit einer Diebstahlmeldung. Genau das gleiche Fabrikat, wie in der Meldung zuvor; also ein Yamaha- Roller schwarz wurde auch in der Brunnenstraße in Hohenaspe zur gleichen Uhrzeit wie gehabt, aus dem Carport entwendet. Hinweise, die auf die Täter führen könnten, bitte weiterleiten.
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In der Nacht vom 14.5. zum 15.5. zwischen 23 und 6.10 Uhr wurde im Hamburger Weg in Hohenaspe ein schwarzer Yamaha-Roller entwendet. Kennzeichen 907 SCH. Hinweise an die Polizeistation Schenefeld, Telefon 04892/80175 oder an diesen Blog - siehe Impressum
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Aussaat einer neuen Waldgeneration zum natürlichen Mischwald

 Bei den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten ist angekommen: Der Einheitsforst ist out!  Die Umwandlung von Tannen- und Fichtenmonokulturen in natürliche Mischbestände ist für eine gesunde Entwicklung eines Waldes notwendig. Reine Kiefern- und Tannenforste fördern einen Schädlingsbefall und führen zur Bodenversauerung. Die lichtundurchlässigen Flächen der Fichten- und Tannenmonokultur sind arm an Bodenvegetation und extrem anfällig für Sturmschäden. Diese Erkenntnis bewegt die Forstwirtschaft zu nachhaltigen Wirtschaftsformen.

Im Forstrevier Drage im Kreis Steinburg geht man seit 3 Jahren einen neuen Weg mit einer uralten Methode, um einen reinen Fichtenwald in einen gesunden Mischwald umzuwandeln. 


Sähaktion im Waldstück Lohfiert bei Hohenaspe / Drage

Rotfichten können bis zu 600 Jahre alt werden; die forstliche Umtriebszeit (also die Zeit von der Pflanzung bis zum Holzeinschlag) beträgt dagegen nur 80 – 100 Jahre. Im Waldgebiet Lohfiert gibt es mehrere Hektar Fichtenbestand, der auf den meisten Flächen ca. 60 Jahre alt ist. Monokulturen haben Nachteile und so geht die Forstwirtschaft dazu über, reine Nadel- Fichtenwälder in robustere Buchenmischwälder umzuwandeln.
Eine recht einfache Methoden einen Buchenwald anzulegen, ist die Aussaat von Bucheckern.
 Der Vorteil beim Säen zur Buchen-Pflanzung liegt auf der Hand: Durch die dicht gelegte Saat, ist ein Ausfall wegen Wildverbiss, Insektenbefall oder Krankheit des Sprösslings verkraftbar. Teure auf dem Feld gezogene Buchen sind bereits lichtverwöhnt und haben anwachsschwierigkeiten im Wald.
Seit 3 Jahren wird die Aussaat im Drager Forst durchgeführt. Der Erfolg ist für jedermann mit einem Blick in unseren schönen Wald sichtbar. Frisch aufgelaufene Buchen in einem fast reinen Fichtenbezirk. 

Die Buche kann jahrelang im Schatten wachsen und wartet so auf ihre Chance - auf Licht.  
Im letzten Jahr war die Aussaat nicht so erfolgreich wie gewünscht, da die Trockenheit dem Saatgut zu häufig den Garaus brachte. In diesem Jahr ist der neue Förster Jan-Hinrich Bergmann im Waldstück Lohfiert optimistisch: " Der Waldboden ist feucht und bildet so einen idealen Nährboden für das Saatgut." Forstwirt Sven Lip gibt Informationen zur Herkunft der Bucheckern. 300 kg der Saat hat er von einer Baumschule in Halstenbek geholt. Eine nicht ganz billige Fracht, denn 1 kg der schockgefrorenen Waldsaat kostet 30,- €. Die Saat der Buchen wird von ausgesuchten Bäumen, die mindestens 60 jährig sind, geerntet. Im Frühling oder Herbst wird die Saat zur Verjüngung oder Umwandlung eines Waldes ausgebracht. Pro Hektar werden 45 -50 kg im Wald gesät. Alle 10 cm wird ein Saatkorn von der Maschine in die gleichzeitig angelegte Furche abgelegt. Dass die von Klaus Keske umgebaute Maschine funktioniert, davon haben sich auch "Trainee" am 14. 5. vor Ort informiert. Weitere Fotos und Info von der Sähaktion unter Neues aus der Försterei Drage
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Luftrettung in Hohenaspe am 14.5. um 11.15 Uhr



 Ein Notfall in der Grundschule machte den Einsatz notwendig. Der Rettungshubschrauber musste von weiter her geordert werden, da die Rettungsstationen wie Hamburg ausgebucht waren. Die Kreuzung im Ortszentrum wurde von der Polizei kurzzeitig gesperrt.



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13. Mai und immer noch mit frischen Temperaturen


Die Rinder scheinen sich trotzdem zu freuen, nach dem langen Winter endlich wieder auf die Weide zu können.

Jede Menge Betrieb in der Feldmark: Damwild vor der ehemaligen Försterei in Drage. Abgelichtet habe ich hier die Hälfte der Tiere, die auf der Fläche vor dem Wald äßten.



Zwei Linden stehn vor unsrem Haus seit über Hundert Jahren ....

Auf dem Alsengelände in Itzehoe tut sich was

Eine zu lange Zeit konnte man die Ruinen des Alsengeländes schon von Weitem erkennen. Als Anfang der 80er die Zementfabrik nach Lägerdorf verlegt wurde, lag die Fläche mit den Gebäuden brach. Auf einem Teil des Territoriums entstand ein Gewerbegebiet. Das verbleibende Areal mit den Industrieruinen wurde zwischenzeitlich von der Graffiti - Szene in Beschlag genommen, aber eine echte Lösung war die viele Farbe für die Industriebrache dann auch nicht. Nun soll laut SHZ vom 11. Mai ein neues Konzept der Stadt für das Gelände vorliegen:

Das "Niemandsland an der Stör" ist ein Abenteuerspielplatz der besonderen Art. Kinder, Jugendliche, Künstler, Musiker, Filmteams und Architekten finden/ fanden hier Materie zum Austoben ( für mich selbst war interessant, wie sich die Natur ein Gebiet zurückerobert). Mit dem neuen Konzept wird es für Jugendliche nicht heißen "Schluss mit Lustig". Ca. 8,5 Millionen will die Stadt Itzehoe in das Gelände investieren um dort eine Freifläche für Sport, Erholung und Veranstaltungen zu gestalten. Der ehemalige Schornstein soll als Wahrzeichen stehen bleiben.
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130 Jahre Männergesangsverein Einigkeit in Hohenaspe

Am 12.5.2012 wird gefeiert und nicht pessimistisch in die Zukunft geschaut!
Der in die Jahre gekommene Sängerverband von 1882  wird das Jubiläumsfest mit viel Gesang, einem Essen und zahlreichen Gästen im Gasthaus zur Linde begehen. Erwartet werden alle Vorstände der Bekau-Chöre und natürlich die Asper Daklünken (also der Frauengesangsverein), die schon Wochen vorher ihre Liedvorträge für diesen Anlass einstudiert haben.
An dieser Stelle:  Die herzlichsten Glückwünsche und Grüße an den Männergesangsverein zum Jubiläum.


Am 10.5. ging ein Anruf unter dieser Nr." 069747362"  bei uns ein. Die Sprachansage sagte, es wäre ein R-Gespräch und ich solle die Taste fürs annehmen drücken.
Obwohl meine Tochter gerade im Ausland ist, habe ich aufgelegt. Es war richtig, wie ich beim Googeln nach der Nr. herausgefunden habe. Abzocker am Telefon - welch eine Unverschämtheit!!
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Seltener Gast in Hohenaspe vor dem Gelände "Hungriger Wolf"

Fam. Eicke machte mich auf die eher seltenen Vögel in unserer Region am 10. Mai aufmerksam. Zu den Graugänsen und den Kanadagänsen gesellten sich an diesem Vormittag Kraniche. Eickes zählten mehrere Vögel - vor die Linse habe ich aber nur ein Pärchen bekommen.
Die hübschen Vögel und im Hintergrund der Zaun vom Gelände "Hungriger Wolf",  der  wie die Absicherung  eines  Ghettos wirkt.
Die hübschen Zugvögel werden 1,20 m groß und haben eine Spannweite bis 2,20 m. Im Februar ziehen die Kraniche aus ihren Winterquartieren (Frankreich und Spanien) in ihre Brutgebiete zum Beispiel nach Skandinavien. Einige Tiere überwinter inzwischen auch in Schleswig-Holstein und brüten hier.


Am Abend konnte man die Kraniche wieder in Eintracht mit den Graugänsen auf den Moorwiesen beobachten. Nach kurzer Zeit kam zu den Vögeln noch eine hochtragende Ricke dazu. Alles zusammen ergab ein hübsches Bild, dass ich leider nicht mit der Kamera festhalten konnte, da mein Objektiv nicht für die Entfernung ausreichte und die Lichtverhältnisse wegen der vielen Regenwolken nicht so optimal waren.
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Brandschutzerziehung im Kindergarten
Am 8. Mai hatten die Vorschüler im Kindergarten " Unterm Regenbogen" einen besonders interessanten Vormittag, denn sie wurden mit einem Feuerwehrauto vom Kindergarten abgeholt und erhielten im Feuerwehrgerätehaus Informationen über die Aufgaben der Feuerwehr. "Feuer löschen" steht bei der Frage nach den Aufgaben sofort für die Kinder der Igel- und Mäusegruppe fest. Aber es gibt auch noch viele andere Aufgaben, wie Wehrführer Marcel Hehr den Kindern anschaulich erklärte. Bei einem Autounfall zum Beispiel kommt es oft vor, dass Öl aus den defekten Fahrzeugen läuft. Wie die Feuerwehr das für den Boden und Grundwasser giftige Öl beseitigt, dürfen die Kinder selbst ausprobieren. Eine Art Katzenstreu saugt die Flüssigkeit auf. Brandschutzerzierher Thomas Labrenz erklärte zeitgleich einer anderen Gruppe der wissensdurstigen Kids, was zu einer Feuerwehrausrüstung gehört. Mit einem echten Feuerwehrschlauch spritzen konnten die Vorschulkinder unter Leitung von Lars Biermacher und Feuerwehrmann Jan Hansen zeigte das Innenleben eines Feuerwehrautos.


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Wahlen 6.5. 2012
 
Die Zahlen nun ganz aktuell aus Hohenaspe von 19.45 Uhr:
1 Stimme: CDU 443,  SPD 358,  FDP 35, Grüne 82, Die Linke 19, Piraten 51
2 Stimme: CDU 383, SPD 301, FDP 83, Grüne 84, Die Linke 17, SSW 32, Piraten 73, Freie Wähler 2, NPD 8, Familie 2,
Gültige 1 Stimme 988   Gültige 2 Stimme 992
 Von 1515 wahlberechtigter Bürger in unserer Gemeinde haben 1009 gewählt. Ein vorläufiges Wahlergebnis von Steinburg West HIER
Foto aus der Aula um 19 Uhr aufgenommen:
Großer Ansturm am Vormittag in der Aula der Grundschule in Hohenaspe
Auch wenn es auf dem Foto nicht wirklich "rüberkommt" - es bilden sich Warteschlangen bei der Ausgabe der Wahlzettel gegen 11 Uhr. Infos über Ergebnisse der Wahlen hier ab 18 Uhr
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Sönke Theilken machte mich auf den Fortschritt des Bauvorhabens in Neumünster (Outlet Center) aufmerksam und schickte diesen Link - www.designeroutletneumuenster.de
Wenn man auf der angegebenen Webseite das Video betrachtet, bekommt man den Eindruck, Neumünster wird durch das neue Einkaufszentrum  (Eröffnung Herbst 2012) der Nabel von Deutschland :-)
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Private Gartenausstellung am 5.6. in Oldendorf

Birte Ohlfest freut sich, dass das Wetter mitspielt
 Bürger, die etwas in unserer Region auf die Beine stellen, sind immer besonders interessant für diesen Blog. Heute soll die Veranstaltung in Oldendorf mit Birte Ohlfest vorgestellt werden. Seit 9 Jahren führt die Oldendorferin einmal im Jahr den Gartenmarkt mit Unterstützung vom ortsansässigen Kindergarten plus Förderverein durch. Die Idee zu dieser inzwischen gefragten Verkaufsausstellung kam, als der Ehemann der Hobbygärtnerin tolle Eisendekorationen und Rankhilfen für den Garten werkelte und eine Freundin überzählige Pflanzen gezogen hatte. Inzwischen bietet u.a. der Pflanzenhof Eggert aus Vaale seine Blumen an. Stände mit Sommerblumen, Stauden aber auch Honig aus Hohenaspe lockten bis zu 300 Gäste aus der Region. Der Erlös von Kaffee und gespendeten tollen Torten ging an den Kindergarten und den Förderverein in Oldendorf.
Viel Platz für die Veranstaltung bieten 2000 m² Gartenfläche von Fam. Ohlfest in Oldendorf
Fotos von Heiko Dudde
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Endspurt für die Parteien sich vor den Wahlen zu präsentieren: Am 5.5. gibt es Äpfel, frisch belegte Brötchen und Kaffee vom CDU Ortsverband vor dem Supermarkt in Hohenaspe. Das CDU - Team mit Hans-Jörn Arp - Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses des Landtages von Schleswig-Holstein ist gut gelaunt und harrt der Dinge, wie am Sonntagabend der Wähler entschieden hat. Eines ist mal sicher, es wird spannend im Bundesland zwischen den Meeren.


Gruß vom Landtagsabgeordneten Hans-Jörn Arp: 


video

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Die Süddeutsche Zeitung macht sich über Itzehoe in der Ausgabe vom 25.4. lustig. Als Aufhänger in der Glosse unter "Streiflichter" wird das letzte " Dackelrennen " in IZ dokumentiert.
U. a. heißt es dort:  Siegerdackel Maxi sei ein Beleg für die Behauptung der Veranstalter, dass entgegen aller Vorurteile in Itzehoe etwas los sei. "Die Stadt in Schleswig-Holstein im Kreis Steinburg (so heißt es weiter in dem Artikel) ist aus dem Schatten seiner Geschichte nur einmal herausgetreten, das war 1988, als Architekten ihr einen Preis " für die konsequenteste Verschandelung eines historischen Ortskernes" verliehen."
Mein Kommentar zu dieser Glosse: "Was tut ein Bayer, wenn er in den Norden kommt? Er macht sich wichtig!"
Horst Seehofer (Bayrischer Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender) scheint unseren angeblich historisch uninteressanten Kreis für Wahlkampfzwecke dann doch vorzuziehen ( Besuch in Wilster am 1. Mai). Vielleicht aber auch nur ein weiter Beleg dafür, dass ein großer Teil bayrischer Bürger sich gern als Wächter des nationalen Deutschlands aufspielt.
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  Ankündigung: 17.6. Märchenhaftes Museumsfest im Kreismuseum Prinzeßhof und im Prinzeßhofpark Itzehoe Info HIER
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Das Maifeuer

 soll vom Ursprung her, die bösen Geister vertreiben. In der Nacht vom 30. April wird vieler Orts ein Feuer entfacht und in geselliger Runde gefeiert.
Das Foto ist nun wirklich vom 1. Mai: Die Reste eines Maifeuers bei Bekhof in der Marsch im Kreis Steinburg. Geister haben wir in dem Ort an der Bekau keine mehr bei unserer Radtour angetroffen. Nur einen Rehbock, der 2 Probleme hatte. 1. er kam nicht mehr von der umzäunten Koppel, und 2. die Fotografin nervte. Bei Problem Nr. 2 konnte ich Abhilfe schaffen.

Der Wichelweg führte über den Steindamm von Wilster aus über Bekdorf nach Oldendorf. 1657 kam es bei dieser Brücke zu einem heftigen Kampf zwischen den Schweden und Dänen, wobei die Dänen 800 Mann verloren haben sollen. (Quelle: Amt Itzehoe Land)
 In Bekdorf gab es ein Ringreiterturnier mit vielen Zuschauern

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Tower Bistro auf dem Gelände vom Flugplatz Hungriger Wolf

Seit März 2012 ist das Bistro unter neuer Führung. Bärbel Passenheim (links im Bild) freut sich auf Kunden, die sie mit einer gut sortierten Speisekarte sowie mit einer Kaffee und Kuchenauswahl überraschen kann.
Die Fotos sind fast im Mai -
also genau am 30. April aufgenommen worden 
Auf der Außenterrasse vom Bistro gibt es Unterhaltung pur! Über die Köpfe der Gäste hinweg landen Fallschimspringer auf dem Gelände am Tower. 


Unser Storch in der Pohlmannstraße ist auch Anfang Mai immer noch allein.
Er wirkt fast etwas traurig, also drücken wir dem hübschen Weißstorch die Daumen, für eine erfolgreiche Suche nach einem Partner.

Im Mai ist Spargelsaison

Volksmund: “Wer Spargel isst, der sündigt nicht.” Was damit gemeint ist? Ich weiß es nicht! Aber es hört sich lustig an. 
Der Monat Mai ist der Spargelmonat schlechthin. Wer ihn (den Asparagus) liebt, Platz in seinem Garten hat - mit einem Boden, der den Ansprüchen vom Spargel entspricht, der kann ihn auch selbst für den Eigenbedarf anbauen. Spargel macht Arbeit, das weiß Annegredt Schmidt aus Hohenaspe zu berichten.
Annegredt Schmidt aus Hohenaspe beim Stechen ihrer 3 Beete in der Nähe ihres Hofes. 
Zwar kann Frau Schmidt an warmen - feuchten Tagen während der Spargelsaison (Ende April - 24.Juni) bis zu 12 kg am Tag aus 3 Beeten ernten, aber bis es erst einmal so weit ist, vergeht die Zeit mit jeder Menge Vorarbeit: Spargel benötigt sandigen, humusreichen Boden. Die Lage für die Beete sollte sonnig und windgeschützt sein, denn Spargel liebt Wärme. In Schleswig-Holstein wird Spargel vor allem in Lübeck, Lauenburg und im Raum Neumünster angebaut.
Im ersten Jahr wird der Wurzelstock (Rhizom - Spargel ist eine Staudenpflanze)in tiefen 40 - 50 cm Furchen gesetzt. 3 Jahre lässt man ihn nun in Ruhe wachsen. Im 3. Jahr im Frühling wird, damit der Spargel weiß bleibt, ein ca 30 cm hoher Erdwall errichtet. Nach ca. 10 Tagen kann mit der Ernte begonnen werden. Wenn der Spargel mit der Triebspitze aus der Erde schaut, muss er mit einem speziellen Spargelmesser gestochen werden. Falls er übersehen wird, färbt er sich grün und verliert an Qualität. Ab dem 24. Juni lässt man den Spargel wachsen. Es entwickeln sich aus den Stangen oberhalb der Erde ein Meter große Triebe, die sich baumartig verzweigen. Die Spargelbeete können ca. 10 Jahre beerntet werden. Danach wird der Ertrag immer magerer und die Stangen immer dünner. 

Das ständige Bücken und arbeiten in gebückter Haltung ist anstrengend. Bei 3 kurzen Reihen mag es noch verkraftbar sein, aber wenn man diese Arbeit mehrere Stunden am Tag erledigen muss, ist es für den Rücken eine rechte Belastung. 
Der Preis für deutschen, weißen und frischen Spargel liegt a`kg derzeit bei weit über 6,- €. Wenn die Temperaturen in den nächsten Tagen steigen, wird das Angebot reicher und die Preise werden fallen.

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