Samstag, November 30, 2013

November 2013

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Ottenbüttel

Schweinehaltung

Das Bauvorhaben eines  Ottenbüttler Schweinemästers erzeugt Informationsbedarf in Hohenaspe. Es gab bereits eine Unterschriftenaktion gegen die Pläne. Mit Angaben zum Bauvorhaben will Ehepaar Ehlers aufklären.

Landwirt und Inhaber eines Schweinemastbetriebes Rolf Ehlers und  Frau Birte aus Ottenbüttel haben großes vor, - obwohl das Wort „Groß“ mögen sie im Zusammenhang mit ihrem geplanten Schweinemaststall nicht gern hören.  Als sich das Ehepaar bei  Stallbaufirmen  in der Größenordnung insgesamt (Mast und Aufzucht) für 1000 Plätze erkundigen, werden sie von den Unternehmen verwundert gefragt: „Wieso denn so klein?“ „In der gewünschten Größenordnung  bauen wir gar keine Ställe mehr.“
Der Schweinemarkt boomt. Deutschland liegt  weltweit mit geschlachteten Tieren an dritter Stelle und ist nach den USA zweitgrößter Exporteur. Das Schwein „Made in Germany „ ist zum Exportschlager geworden. Die regionalen Schwerpunkte der Schweinehaltung liegen allerdings in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. In diesen beiden Ländern werden zusammen etwa 14,5 Millionen Schweine gehalten, das sind über die Hälfte aller deutschen Schweine.
Geplantes Bauvorhaben im Karkenweg - zwischen Hohenaspe und Ottenbüttel
Ehlers Stall im Dorfzentrum von Ottenbüttel kann nicht ausgebaut werden. Ihr altes Bauernhaus mit den Stallungen auf dem Hof war im 19 Jahrhundert nicht dazu konzipiert – wie alle Höfe aus der Zeit- eine so große Tierzahl, ob Schwein, Rind oder Huhn zu beherbergen. Damals konnte man sich noch nicht vorstellen, dass der Landwirt aus wirtschaftlichen Gründen einmal dazu gezwungen wird, in derart großen Dimensionen aufzustocken. 
 Große Tierzahlen auf den Höfen bringen Probleme. Der Anfall entsprechender  Güllemassen und die Dunstglocken der Betriebe sorgen für Verdruss der Anwohner  im Allgemeinen.  Die Lösung des Problems heißt seit einigen Jahren  „Aussiedeln“.
Auch Fam. Ehlers war mit einem Gutachter auf der Suche nach einem idealen Grundstück für ihren geplanten Maststall.
Im Karkenweg – also in der Straße Am Burndahl (K53)  nach der Speditionsfirma Richtung Hohenaspe rechts ab, hat der Landwirt auf seinem Acker (linker Hand) ein Gelände gefunden, auf der die Stallbaupläne verwirklicht werden könnten. Das Gutachten der Landwirtschaftskammer gibt grünes Licht, da keine Wohnsiedlung in dieser Lage - laut Immissionsberechnung -  eine Geruchbelästigung verspüren soll.  Der Ostlandring in Hohenaspe ist ca 600m (Luftlinie) vom Grundstück entfernt. Eine Bauanfrage liegt dem Amt inzwischen vor.

In dieser Berechnung wird der Geruch vom Stall in Stunden für die umliegende Gegend aufgezeigt.

Natürlich wird eine Immissionsberechnung nach der Anzahl der im Stall gehaltenen Tiere ermittelt. Rolf Ehlers betont an dieser Stelle mehrfach, dass er einen Antrag für eine Baugenehmigung zwar für 1495 Plätze eingereicht hat (also daraus die Berechnung für die Immissionswerte aufgelistet wurden), er aber nur 800 Mastplätze und 200 Aufzuchtboxen einrichten wird. So braucht sich niemand in Hohenaspe und Ottenbüttel ernsthaft - laut  Ehepaar  Ehlers- um eine Geruchbelästigung sorgen.
Ehlers argumentieren weiter für ihren geplanten Stall, dass sie keine Ferkel dazukaufen werden, da sie diese selbst aufziehen. So werden weniger Keime in ihren Stall getragen und ihre Anlage wird für die Tiere weniger krankheitsanfällig sein und es wird weniger Antibiotika benötigt.  Das Futter für die Tiere ernten sie größtenteils selbst. Ein 2000 Kubikmeter fassender Güllebehälter sammelt das Abwasser des geplanten Spaltenbodenstalles  bis zu einem Jahr.
Eine moderne Luftwäschenanlage für die Stallungen halten die Ehlers für nicht erforderlich, die Kosten pro Mastplatz würden sich erheblich erhöhen.

Mit dieser geplanten Anlage investiert die Familie auch in die Zukunft, um der nächsten Generation ein Auskommen in der Landwirtschaft zu ermöglichen.

Das Thema „Mastbetrieb“ hat natürlich noch mehr Argumente als das der Eigeninteresse – sowohl als Anwohner oder als Betreiber eines Stalles. Grundsätzliche Diskussion über Tierhaltung müsste an dieser Stelle  folgen. 

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Itzehoe /Prinzeßhof den 13.11.

Großes Interesse an historischen Bauernhäusern

Der Heimatverband Kreis Steinburg e.V. lockte zahlreiche Fans alter Bauernhäuser. 

Mit dem  Vortragsangebot  von Christine Scheer "Bauernhäuser in der Wilster- und der Krempermarsch von 1560-1930“ wurde die Geschichte der Häuser lebendig. 

  Im Veranstaltungssaal vom Prinzeßhof in Itzehoe waren fast alle Plätze besetzt.
Alte Bauernhäuser prägen seit vielen Jahrhunderten die hiesige Landschaft. Die Geschichte der Entwicklung der  Bauten in der Marsch, schilderte die Architektin aus Wewelsfleth in einer Einführung: Die Marschbauern mussten sich im 16 Jahrhundert etwas einfallen lassen. Das fruchtbare und hinter dem Deich tiefer gelegene Marschland stand zu dieser Zeit im Landesinneren ständig unter Wasser. Erst mit Hilfe der eingewanderten, glaubensvertriebenen Holländer, bekam man das Land unter Kontrolle. Entwässerungsgräben und an die 750 (!)  Schöpfmühlen wurden gebaut. (Inzwischen steht nur noch eine Einzige in der Wilstermarsch)
Schöpfmühle in der Wilstermarsch Foto Dezember 12
 Erst die Wasserwege machten den Transport vom geernteten Getreide möglich.  Im Landesinneren der Marsch wurden Rinder gehalten. Die Herstellung des Schnittkäses ergab einen wichtigen Wirtschaftsfaktor. Die Marschbauern verbesserten ihren Lebensstandart. Es entstanden zwei unterschiedliche Haustypen: Das Husmannshus (Niederdeutsche Fachhallenhaus) und das Barghus. Letzteres gab es nur in der Wilstermarsch und wurde in der Innenmarsch – also bei den Grünlandbetrieben mit Milchvieh gebaut. Das Husmannshus dagegen in der Architektur- im höher gelegenen Bereich der Elbe, Stör und Wilster-Au mit dem Ackerbau. Der augenscheinlichste Unterschied dieser beiden Bauwerke ist das Dielentor der historischen Bauernhäuser. Beim Husmannshus liege es in der Mitte vom Gebäude und beim Barghus liegt die Dielentür seitlich. Das Dach ist im Gegensatz zum Husmannshus gedrungen. Die Erde vom Hofgraben wurde aufgeschüttet und darauf wurde das Bauernhaus in der Marsch gebaut. Gepflanzte Linden um das Gebäude hielten es trocken.
Mit zahlreichen Beispielfotos ab 1926 aus dem Archiv von Pastor Rickers präsentierte Christine Scheer die geschichtsträchtigen Hofstellen mit den eindrucksvollen Reetdachhäusern und Gärten.
Restauriertes Bauernhaus in der Elbmarsch Foto Okt. 12

Viele der auf den Fotos gezeigten Häuser, gibt es nicht mehr. Sie brannten ab oder wurden abgerissen - einige wenige davon  in Molfsee (Freilichtmuseum bei Kiel) wieder aufgebaut.
Hier wird keine alte Bauweise mehr präsentiert. Es blutet einem das Herz, wenn man die verkohlten Reste einer Handwerkskunst schon von weitem sieht. Das alte reetgedeckte Bauernhaus in Groß Wisch (Ortsteil von Wewelsfleth) ist vor 3 Jahren abgebrannt. Die Besitzer des Hauses (ein älteres Ehepaar) konnten sich in letzter Minute in Sicherheit bringen. Inzwischen wurde die Brandruine total abgetragen.

Soll das die Zukunft der besonderen Bauwerke sein? Die alten Bauernhäuser prägen seit vielen Jahrhunderten unsere Marschlandschaft in Schleswig-Holstein– doch die Gebäude sind gefährdet. Ihre Erhaltung ist kostenintensiv und die Aufteilung der Räume entspricht nicht mehr dem Zeitgeist.

 Das Amt "Untere Denkmalschutzbehörde" im Kreis bietet finanzielle Unterstützung und möchte beraten. Sie versteht das teilweise konfliktreiche Verhältnis mit den Landwirten, die ein historisches Anwesen besitzen, nicht. Die Liste der bereits unter Denkmal gestellten Anlagen im Kreis Steinburg ist HIER einsehbar.
Meine Frage zu den zahlreichen Auflagen des Denkmalschutzes wird barsch vom Moderator abgeblockt, dafür erhält er Beifall aus den ersten Reihen der Zuschauer. Es gehört nicht zum Thema, so die verblüffende Aussage.
Ein junger Landwirt aus der Elbmarsch spricht mich nach der Veranstaltung an. Es wäre ein Wespennest in das ich da geraten sei. Er hätte gerade große Sorge darum, dass sein Haus unter Denkmalschutz gestellt wird und wäre aus diesem Grund zu dieser Veranstaltung gekommen. Der junge Mann  möchte sein Haus umbauen  und hat Angst vor den zahlreichen Auflagen. Nicht der Einzige, der mir gegenüber das so sensible Thema anspricht. In der Marsch zieht sich das Anliegen von Hof zu Hof.
 Ist es die Angst vor dem Geist der Bevormundung?

Beate von Malottky – von der Denkmalschutzbehörde vom Kreis Steinburg schreibt:

 "Kulturdenkmale mit landwirtschaftlichem Hintergrund gibt es ca. 250 im Kreis Steinburg. Es handelt sich um Fachhallenhäuser, Barghäuser, Güter, Katen, Scheunen und Backhäuser. Davon sind ca. 60 Gebäude in das Denkmalbuch eingetragen.
 Für den Erhalt von Baukultur ist deren Nutzung ein zentrales Thema.
Aus diesem Grund ist es uns immer wichtig, gemeinsam mit den Eigentümern und Nutzern Lösungen für den Erhalt zu finden.
Ein ungenutztes Denkmal ist immer in seinem Bestand gefährdet. Ich betreue den Bereich Denkmalpflege im Kreis Steinburg seit 7 Jahren. In dieser Zeit habe ich gerade im ländlichen Bereich sehr positive Erfahrungen mit Denkmaleigentümern gesammelt. Es wurden durchweg gute Lösungen gefunden, die auch die Bedürfnisse der Nutzer erfüllten.
Ich denke, der Vortrag von Frau Scheer war ein sehr gelungener Beitrag, der die besondere bäuerliche Baukultur der Elbmarschen veranschaulichte, uns allen aber auch deutlich machte, dass wir sehr sorgsam und verantwortungsvoll mit dem Erbe umgehen sollten, denn unsere Lebenszeit nimmt nur einen Bruchteil des Alters dieser Häuser ein.
Die Antwort von Frau Scheer auf Ihre gestellte Frage ist eine gute Brücke, um Vorurteile und Ängste gegenüber der Denkmalpflege abzubauen. Diese Brücken sind sehr wichtig für die Zukunft vieler dieser beeindruckenden Bauernhöfe, die uns Frau Scheer so lebensnah vorgestellt hat."




Hohenaspe den 29.11.

Auf dem Weg in die Adventszeit

In der Gemeinde Hohenaspe wird die Adventszeit für viele damit eingeläutet, den Weihnachtsbasar im Gebäude "Altes Pastorat" zu besuchen. Zwei Tage vor dem ersten Advent hatte man in diesem Jahr wieder Gelegenheit sich mental auf die Weihnachtszeit einzustimmen. Ist es wirklich schon wieder so weit? Seien sie jetzt tapfer -  Ja!
Der vorweihnachtliche Basar mit den Verkaufsständen und Ausstellungen von Dekorationen, Basteleien und gebackenen Sachen, bietet immer Gelegenheit, schöne Weihnachtsartikel zum günstigen Preis zu erwerben.
Hier kann bei Kaffee und Kuchen geklönt und gestöbert werden.
Jarno vom Kindergarten "Unterm Regenbogen" verkauft selbstgemachte Marmelade für einen guten Zweck:
Er sammelt Spendengelder für das Waisenhaus in Äthiopien. Hohenasperin Meron Becker hatte ein halbes Jahr vor ihrer Adoption in dem Waisenhaus Kidaneret in Addis Abeba gelebt und freut sich sehr über den engagierten Jarno.
Aber auf diesem Basar gibt es noch mehr aktive Teilnehmer:
Diese Freundinnen (und Kusinen zugleich) waren fleißig. Sie haben für eine gute Sache gebacken und gebastelt. Der Erlös ihrer Arbeit geht an das Tierheim in Itzehoe.
Um die klitzekleinen Engel in Form von Anhängern und Ohrringen an ihrem Stand zu entdecken, musste man schon genauer hinschauen.


Sehr aktiv die 3 a aus der Grundschule Hohenaspe auf dem Weihnachtsbasar dabei. Auch sie haben gebacken, gebastelt und gekocht.
Marmelade, Kekse und kreativ bemalte Tontöpfe mit Vogelfutter gefüllt, gab es an ihrem Stand zu erwerben. Die Schüler hatten ganz offensichtlich Spaß an ihrem Verkaufsstand. Der Erlös geht in diesem Fall in die  Klassenkasse. Eine Klassenfahrt steht im kommenden Sommer an und soll mit dem Geld teilfinanziert werden. 
In der Kirchengemeinde selbst läuft in diesen Wochen ein Aufruf zu einer Spendenaktion der besonderen Art:
Pastorin Stefanie Warnke und Anja Kramhöft sammeln Spendengelder für die Renovierung der Küche im Gemeindehaus. Für zum Beispiel einen Spendenbeitrag von 10,-€ erhält man hier ein Überraschungsgeschenk. Ein liebevoll verpacktes Paket mit Überraschungseffekt - eine clevere Idee, um damit das Projekt "Küchentraum" zu finanzieren.
Reiche Auswahl am Kuchenbuffet
Leckere Torten auch in diesem Jahr im Angebot.

 Stöber, klönen, schlemmen - ein guter Einstieg in die Adventszeit





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Hohenaspe den 28.11.

Jede Menge Aktion im Kreuzungsbereich Hohenaspe

Eine Straßendeckenerneurung im Kreuzungsbereich Nähe der Speditionsfirma Ohl auf der L127/ K 53 sorgt für längere Wartezeiten der Pkw-Nutzer. Die Arbeiten an der stark befahrenen Kreuzung soll bereits am Nachmittag abgeschlossen sein.
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Windkraftanlage bei Huje

Reparatur und Wartung der Windräder derzeit im Windpark Huje

 Die 15 Windräder vom Type Vestas produzieren eine Windkraft-Leistung von insgesamt ca 25 Megawatt, ... wenn die Windräder dann mal funktionieren. Da die Anlage ( im Jahr 2000 in Betrieb genommen) eine der ersten der Region ist, sind die Räder störanfällig. Reparaturmaßnahmen stehen an.
Als ich die Firmenautos vor der Windkraftanlage sehe, frage ich die Herren in ihren Sicherheitsanzügen: "Darf ich da mal mit hoch?" Mir ist dabei schon klar, dass es sich bei diesen Höhen im engen Raum nicht um einen Ausflug für Touristen handelt.
Einer der Service-Mitarbeiter von Vestas antwortet: "Hatten sie nicht schon mal gefragt? (Der Mann hatte ein gutes Gedächtnis)  "Ich kenne ihren Blog. Sie müssen erst bei der Zentrale anfragen, aber ich kann das für sie erledigen".
Fand ich nett!, aber gehört habe ich seit diesem Tag noch nichts von der Zentrale.
Außerdem habe ich mich erstmal erkundigt, wie die Männer da hoch kommen. Zu Fuß hätte ich dann auch nicht die Lust. Aber nein, es gibt einen kleinen Fahrstuhl im Inneren der Anlage. Das macht die Sache für mich schon wieder interessanter, da man von oben eine gute Aussicht auf der Plattform haben soll. Außerdem interessiert mich der nicht alltägliche Arbeitsplatz der Mitarbeiter der Windanlagen.
Während des Orkans am 28.10. 2013 schalteten sich alle Windräder in SH dank der eingebauten Sensoren ab. Da Schleswig-Holstein Energie exportiert - es wird ca. 3-4 mal so viel Strom erzeugt wie wir selbst in SH verbrauchen, gab es an diesem Sturmtag ein Problem: Es konnte keine Energie abgegeben werden, schlimmer noch - es musste aus dem Süden Deutschlands Energie angeliefert werden. Es fehlten an diesem Tag 2000 MW (ca. die Hälfte des Verbrauchs in SH) Die Maßnahme der Strom-Anlieferung konnte nur klappen, weil im Süden kein Sturm aufzog und durch den Netzausfall Stromüberschüsse vorhanden waren.
Die Wartungsarbeiten an den Rotorblättern übernimmt eine Fremdfrima. Die Herren habe ich nicht gefragt, ob ich mal mit hoch darf. Der Korb schwankte recht stark, als ich die Aufnahmen machte. Ich überlege, wie der Job in luftiger Höhe wohl bezahlt wird. 
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Wintergäste auf den Störwiesen

Hunderte von Graugänsen sind wieder auf den Störwiesen bei Mühlenbarbek/ Wittenbergen zu beobachten. Der Zugvogel ist in der Regel auf dem Weg in den Süden. Wenn sie genug Nahrung finden und das Klima es zulässt, überwintern sie auch hier. Die Störwiesen bei Kellinghusen sind ideale Äsungsplätze für die wilden Gänse.
Fotos vom 26.11.


Hohenaspe den 23. und 24.11.

Federvieh im Mittelpunkt

Preiswürdige Rassen präsentierte der Kleintierzuchtverein Hohenaspe und Umgebung

Auf dem Gelände der Speditionsfirma Ohl ging es am letzten Wochenende nicht um Print- und Medienlogistik, seit vielen Jahren stellt der örtliche Rassegeflügelverein sein Ziergeflügel einmal jährlich den Preisrichtern und der Öffentlichkeit in einer der Ohl-Hallen vor.
Besucher konnten sich über das zeitaufwendige Hobby der Züchter in Fachgesprächen informieren. 
255 Tiere präsentierten 14 erfolgreiche Aussteller den Preisrichtern und Gästen. 
Es ging bei den Hühnern und Tauben aber nicht nur um Form und Farbe - also um die perfekte Schönheit -, Erlebnisberichte der Geflügelhalter mit ihren Rassegeflügel geben einen Einblick über das innige Miteinander zwischen Halter und Tier. 
Vereinsmitglieder freuen sich über die guten Bewertungen ihrer Tiere: (von rechts nach links)  Karsten Offt, Ernst Adolf Paetsch und Karl Heinz Büsen
 Die unterschiedlichen Hühner und Tauben sind an Menschen gewöhnt. Kein aufgeregtes Flattern. Ausschließlich Laute wie Krähen und Gurren ertönen durch die Halle, dennoch werden die Tiere sich darauf freuen, nach diesem Wochenende in den heimischen Stall zu kommen.
Gute Ergebnisse in der Bewertung erzielten auch die Kingtauben (weiße unten links im Bild) von Karsten Offt. Die große und hübsche Haustaubenrasse gibt es in unterschiedlichen Farben. 




Weihnachtsmärkte bei uns im Norden vorgestellt HIER

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Post mit Veranstaltungstipp an den Hohenasper Blog:

Als alte Hohenasperin lese ich immer gern Ihren Blog, um mich über die Geschehnisse im Ort auf dem Neuesten Stand zuhalten.  Da ich am Wochenende auf dem Weihnachtsmarkt des benachbarten Gut Manhagen stehe, dachte ich mir, vielleicht könnten Sie den Veranstaltungstipp ja auf Ihrem Blog unterbringen:
Geboten werden am Sonntag den 24.11.2013 auf Gut Manhagen in Langwedel von 11.00-17.00 Uhr Kunsthandwerk, Käse aus der Hofkäserei, Wildspezialitäten aus der Umgebung und noch vieles mehr. Ein Besuch lohnt sich. 
Und wem ein Weihnachtsmarkt nicht reicht, der kann den zauberhaften Advent auf dem nahegelegenen Gut Emkendorf besuchen. Vielleicht finden Sie ja einen Platz. Würde mich freuen.
 MfG nach Hohenaspe aus Langwedel Ina Maschmann (ehemals Eggers)

Ankündigung:
Heiligenstedten den 21.11.

Schulkonzert der Grundschule Heiligenstedten

"Bunt und fröhlich" so die Kurzfassung des einmal im Jahr stattfindenden Schulkonzertes in der Julianka-Schule in Heiligenstedten

Direktorin Constanze Reimers begleitet die Grundschüler am Klavier

140 Schulkinder und 160 Gäste füllten an diesem Abend die Aula der Julianka -Schule. Wobei nicht ganz deutlich wurde, wer aktiver Zuhörer oder aktiver Mitgestalter des musikalischen Abends war. Viele stellten ihr Können auf der Bühne unter Beweis und erhielten durchweg großen Applaus. 
Selbst die Lehrerschaft hatte ihren großen Auftritt: Sie wagten sich an die Musik aus dem Film " Die Kinder des Monsieur Mathieu" mit dem Stück "Vois sur ton chemin (Ihre Art und Weise)" heran. 
Das war mutig, denn die Musik aus einem der erfolgreichsten französischen Filmen (Hier das Original) setzte die Messlatte hoch und das Stück musste lange einstudiert werden. Die Pädagogen wurden für ihre Arbeit mit Beifall belohnt.
Seit 2003 unterstützt der Förderverein der Schule musikalische Aktivitäten in Form von Beschaffung neuer Musikinstrumente. Dafür erhielt der Verein großes Lob und eine Spende von der Theatergruppe Oldendorf und dem Baumarkt OBI aus Heiligenstedten. 
Eindruck vom Auftritt der Chöre  HIER



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Hohenaspe den 21.11.

Es ist vorbei

"Natur, wie schön in jedem Kleide! Auch noch im Sterbekleid wie schön!" 
 Auszug aus Herbsttag von Johann Heinrich Voss (1751-1826)
  
Minus 4 ° letzte Nacht. Die Herbstanemone mit dem Raureif wirkt traurig. Es ist traurig!
 An der Tonkuhle bei Mehlbek im November
Weg bei Steinörtchen
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21.11. Itzehoe 

1,2 Millionen für neue Arbeitsgruppe beim Fraunhofer ISIT.

Prof. Ralf Dudde (ISIT) und Prof. Michael Berger von der Fachhochschule in Heide leiten das Projekt zur Kooperation der beiden Forschungseinrichtungen

Neues vom Higtech-Land HIER

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Hohenaspe den 20.11.


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Anfrage von Arnold Carstens unter "So war es früher"


17. Nov. Bahrenfleth

Nostalgische Landmaschinen und Hobbykunst in der Treckerscheune - Bahrenfleth im Ortsteil Neuenkirchen

Dieser brav wartende Hund vor den historischen Landmaschinen, muss sicher noch etwas Geduld aufbringen, bis Herrchen oder Frauchen den Heimweg antreten werden.
In den 2 Treckerhallen im Ortsteil Neuenkirchen an der Stör gibt es viel zu entdecken. Selbst wenn man bei den frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein nicht unbedingt an die anstehende Adventszeit denkt, kann man hier Kreativität bewundern und Ideen sammeln. Es heißt: " Wer mit den Händen, mit Kopf und Herz arbeitet, ist ein (Hobby) Künstler."
Keine Industrieware - ausschließlich  in Handarbeit hergestellte Produkte in Form von gedrechselten, gestrickten, gebackenen, gebastelten, gezeichneten, gehobelten, gemalten, genähten und und und waren an 32 Verkaufsständen zu bestaunen und zu erwerben.
Große Scharen von Besuchern schauten in den recht was abgelegenen Treckerhallen vorbei. Gegen Mittag ließ sich die Sonne bei uns im Norden nach etlich grauen Herbsttagen blicken. Dazu die milden Temperaturen animierten zahlreiche Ausflügler noch einmal ihre Fahrräder aus dem Schuppen zu holen und damit eine kleine Radtour zu unternehmen. Die Veranstaltung in Neuenkirchen war ein schönes Ziel.
Adventliche Deko und alte Landmaschinen. Hier wird ein historisches Güllefass aus Holz auf einem Pferdewagen präsentiert.

Ebenfalls eine tolle Idee:  Für einen alten Kessel, der mit Holz befeuert wird, baute Herr Krüger vom Verein einen fahrbaren Untersatz. Im Kessel selbst wurde die Kartoffelsorte Belana gedämpft und als Imbiss mit Dressing zum Kauf angeboten. Sehr lecker und alles aus heimischer Produktion.
Gleichstellungsbauftragte des Amtes Krempermarsch Sylvia Hintz ist die Organisatorin der Veranstaltung.
Mit Unterstützung des Bahrenflether Vereins "Trecker Land und Leben" hat sie zahlreiche Hobbykünstler aus der Region animiert, ihre Produkte auszustellen.
Eine lustige Aktion: Der Wunschzettelbaum:

Im Angebot neben den Kartoffeln auch die frisch geräucherten Forellen.


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Hohenaspe den 17. November



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Kleines Rätsel:
































Landschaft bei Hohenaspe am 13. Nov.
Der November manchmal noch mit Farbe. Das Foto ist original - es wurde farblich nicht nachgearbeitet.
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Hohenaspe den 10.11.

Jugendgottesdienst in der St. Michaelis-Kirche

Alle in diesem Jahr im Kirchenkreis Ranzau-Münsterdorf ausgebildeten Teamer, bekamen ihre Teamercard überreicht.  Der Gottesdienst findet jedes Jahr in einer anderen Kirchengemeinde des Kirchenkreises statt.

Im „Light“ Gottesdienst, den Jugendliche in Unterstützung der Kirchengemeinde-Jugendmitarbeiterin Ilona Ahmling gestalteten, ging es um den Begriff „Segen“

Mit viel Musik, einem szenischen selbst geschriebenen Werk und einer Mitmachaktion, gestalteten  engagierte Jugendliche der Kirchengemeinde einen eindrucksvollen Gottesdienst. Verliehen wurde an 28 Jugendliche aus dem Kirchkreis (davon 7 aus unserer Kirchengemeinde)  in diesem Gottesdienst die Teamercard der Nordkirche. Die stellvertretende Pröpstin Christine Zimmermann segnete die Jungen und Mädchen, die mit viel Engagement die Ausbildung durchlaufen haben.
Die Teamercard ist eine Karte (mit einem bischöflich unterzeichneten Zertifikat), die man z.B. in einer Bewerbungsmappe als Nachweis für die ehrenamtliche Tätigkeit verwenden kann.
Teamerinnen und Teamer im Raum der Nordkirche sind in der Arbeit mit Kindern, Konfirmanden oder Jugendlichen geschult.
Ein jugendlicher Chor -unter Leitung von Dörte Scharff - sorgte mit seinen musikalischen Beiträgen in der von Lichtern ausgestatteten Kirche für eine besondere Stimmung. 
 Nach dem Gottesdienst wurde ein Snack in Form von Cracker und Getränke gereicht.

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Gemeinderatssitzung den 7.11.

IN HOHENASPE NICHTS NEUES
Tagesordnungspunkte gab es reichlich an diesem Abend in der Aula der Grundschule Hohenaspe. 10 Gemeindevertreter (3 waren entschuldigt) plus Amtsvertreter und einige Einwohner hörten sich die Ergebnisse der Vorberatung der unterschiedlichen Ausschüsse zu vielfältigen Themen an. Zum Beispiel:
  • Standortsuche für ein neues Feuerwehrgerätehaus 
  • Beschaffung einer Trübwasserabsauganlage für das Klärwerk
  • Fortbetrieb des gemeinsamen Freibades in der Gemeinde Drage.
  • Europawahl am 25. Mai
  • Nachnutzung des Grundstückes Hauptstr. 25 (ehemalig Perlini)
Im Bericht des Bürgermeisters zu Beginn der Sitzung wurde deutlich, dass auch die Gemeinde Hohenaspe drastisch höhere Beiträge für Schule und Kindergarten aufbringen muss. Der Containeranbau im Kindergarten wird voraussichtlich vor Weihnachten aufgestellt, so dass die Gruppe, die vorübergehender Weise im Bürgerhaus untergebracht wurde, zum 1. Januar 2014 umziehen kann.

Die entsprechenden Empfehlungen der Ausschüsse zu den anliegenden Punkten wurde, nachdem man die Sachfragen erörterte, durch Abstimmung in Beschlüssen gefasst:
Bei der Standortsuche nach einem neuen Feuerwehrgerätehaus werden Grundstückseigentümer,  deren Anwesen für den Bau einer neuen Feuerwache in Betracht gezogen werden könnten, befragt, ob sie einen Verkauf an die Gemeinde zustimmen.
Der Abriss des Hauses Hauptstr. 25 (ehemalig Perlini) soll auf 2015 verlegt werden. Die Aktivregion wird Fördermittel der EU nicht vor 2015 zur Verfügung stellen. Die Förderfähigkeit des geplanten Projektes (Gemeindeversammlungsraum) an dieser Stelle, soll weiter geprüft werden.

Das Drager Schwimmbad muss saniert werden. Die Kosten dafür - 200.000,- € sind von den Gemeinden Drage, Hohenaspe und Looft nicht tragbar. Im letzten Sommer hatte das Bad 1000 Gäste. Jährlich muss das Bad mit 20.000,- € bezuschusst werden. Eine Umrüstung zu einem Naturschwimmbad oder eine totale Auflösung des Vertrages soll geprüft werden.
Die Julianka Grundschule in Heiligenstedten wird Ende des Jahres keinen Hauptschulzweig mehr anbieten. Hohenaspe ist somit aus der Trägerschaft entlassen.

Der Strategieausschuss des Gemeinderates wird die Kosten für eine Trübwasserabsauganlage im Klärwerk ermitteln.

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Herbststimmung 

 Auf der Autobahn Richtung HH an einem Mittwoch im November
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Hohenaspe den 6.11. Info von Kai Söhren:

Trikotsponsoring 

G-Jugend mit neuen Trikos. Auf dem Foto dabei (von links) Trainer Kai Söhren, Sponsor Hans Fock sowie die Trainer Torben Ahmling und Volker Eicke 
Seit kurzem präsentieren sich unsere G -Junioren Spieler in einem neuen Outfit.
Hans Fock von der Firma Hans Fock Baumaschinenservice und -Verkauf hat unserer G -Jugendmannschaft ein neues Trikot gesponsert.
 Für diese großzügige Unterstützung bedanken wir uns im Namen der Spieler recht herzlich bei Herrn Fock. Besonders der Radlader auf dem Trikot hat unsere jüngsten Spieler begeistert. Durch die Hilfe der Sponsoren wird wesentlich dazu beigetragen, dass unsere Jugendarbeit erfolgreich können gestaltet werden kann. Darum unterstützen auch Sie unsere Sponsoren!
Gruß Kai Söhren  -------------------------------------------
4.November

Dieses Foto vom Ministerpräsidenten Torsten Albig und der ehemaligen Oberbürgermeisterin aus Kiel - Susanne Gaschke - wurde von mir auf der Kieler Woche in diesem Jahr aufgenommen. Bei der Veranstaltung lief die Kritik über Frau Gaschke, die in einem Eilentscheidung  einem Arzt 3,7 Millionen Euro Zinsen und Säumniszuschläge eigenständig erließ, an.
Inzwischen musste Frau Gaschke von ihrem Amt zurücktreten  und nicht wenige hofften, nun Ruhe vor dem Thema zu haben. Heute nun schon wieder lange Reden und Angriffe von ihr an unseren Ministerpräsidenten in den Medien.
Frau Gaschke, könnten sie es nicht einfach so handhaben wie der Bischhof von Limburg? Er hat sich in eine Abtei zurückgezogen. -----------------
Neumünster den 2. November

 So sehen Holsteiner Sieger aus

 Der Fuchs aus der Linie Casall mit Namen Casaltino ist der Siegerhengst von 23 gekörten Holsteinern. Der Besitzer heißt Manfred von Allwörden - nein, man muss schreiben - der Besitzer hieß ..., denn der Hengst wurde in der anschließenden Auktion für 200.000,- € von einem Polen ersteigert.
Der 2 1/2 Jährige Hengst kommt vom Grönwohldhof in Kreis Stormarn. Das Gut mit der langjährigen Pferdezucht ist 200 Hektar groß und wurde 2011 vom Bäckerei-Inhaber und Züchter Manfred von Allwörden erworben.

43. Holsteiner Körung und Elite - Reitpferde- Auktion in Neumünster

Eindrücke der Veranstaltung auf diesem Blog HIER

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