Mittwoch, Februar 22, 2017

Neues aus dem Kreis Steinburg

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Kreis Steinburg mit  seiner Webpräsenz, die zahlreiche Informationen - zum Leben im Kreis bietet.  http://www.steinburg.de/startseite.html

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Hallo Grundschüler aufgepasst! Der Kreis Steinburg feiert bald Geburtstag und so ruft Landrat Torsten Wendt zum Malwettbewerb auf. Habt ihr Lust mitzumachen, dann schaut HIER


Itzehoe den 20.3. 2017

Treffen der Kreispräsidenten aus SH in Itzehoe

Zweimal im Jahr treffen sich die Kreispräsidenten aus 11 Kreisen zum Austausch an unterschiedlichen Orten im Land Schleswig-Holstein. 
An diesem Nachmittag war die Arbeitstagung im Kreis Steinburg angesagt und Gastgeber Peter Labendowicz empfing acht angereiste Kreispräsidenten im  Innovationszentrum Itzehoe IZET.
Der Chef vom IZET Prof. Dr. Ralf Thiericke informierte die Gäste in einem Vortrag über das Gründerzentrum mit den angesiedelten Unternehmen, die neueste Technologien präsentieren.
Außerdem stand eine Führung durch das in direkter Nachbarschaft liegende Fraunhofer Institut (ISIT) mit der Vishay  auf dem Programm. 
In der anschließenden Sitzung wurden u.a. über die Verhandlungen mit dem Innenministerium diskutiert.  Das Thema kommunaler Finanzausgleich stand hier im Mittelpunkt der Gespräche. Bis 2020 muss das Land eine Korrektur der Gesetzte vorlegen. Die Kreispräsidenten möchten sich mit der Landesregierung über eine Lösung verständigen.
Kreispräsident Labendowicz informierte alle Teilnehmer über die Haushaltsmisere und Baumaßnahmen (einschließlich Kreishaus) im Kreis Steinburg. Erörtert wurde die Vogelpest, aber auch erfreuliche Meldungen wie die Prämierung zum Energieeffizienten Kreis sprach Peter Labendowicz an.
Der Kreis Steinburg wird am 30.6. und 1.7. 2017 ein  Kreisjubiläum feiern. 150 Jahre alt wird der Kreis Steinburg. (Über die Veranstaltungen in Kürze mehr)
Von den insgesamt 11 Kreispräsidenten sind im Bild: von rechts: Peter Labendowicz  Kreis Steinburg,  Hans-Harald Böttger Kreis Dithmarschen, Hans-Werner Harmuth Kreis Stormarn,  Burkhard E. Tiemann Kreis Pinneberg,  Kreispräsident Winfried Zylka Kreis Segeberg, Lutz Clefsen Kreis Rendsburg-Eckernförde und Ulrich Rüder Kreis Ostholstein
(Nicht auf dem Foto sind: Ulrich Brüggemeier  Kreis Schleswig Flensburg, Meinhard Füllner Kreis Herzogtum Lauenburg, Peter Sönnichsen  Kreis Plön und Heinz Maurus aus dem Kreis Nordfriesland)

Die unterschiedlichen Rahmenbedingungen der Kreise verdeutlicht Lutz Clefsen (Rendsburg-Eckernförde). In seinem Kreis werden zum Beispiel Bau oder Sanierung von Sporthallen nicht vom Kreis getragen.
 Von diesen Aufgaben hat sich der Kreis zurückgezogen, um nicht in die Verschuldung zu kommen.
"Gemeinsame Positionen gibt es im Ansinnen des Landes", so der Kreispräsident aus Rendsburg.
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Pressemeldung vom Kreis Steinburg

Schadstoffmobil im Kreis Steinburg unterwegs

„Schadstoffhaltige Abfälle gehören auf keinen Fall in den Hausmüll und schon gar nicht in den Ausguss“, erklärt Norbert Lang, Abfallberater des Kreises Steinburg. „Solche Stoffe müssen getrennt von den übrigen Abfällen zur Schadstoffsammlung des Kreises Steinburg gebracht werden.“ Auch in diesem Frühjahr läuft wieder eine besondere Sammelaktion für Schadstoffe aus privaten Haushalten. Das Schadstoffmobil steht in der Zeit vom 14. März bis 05. April auf Wochenmärkten und anderen zentralen Plätzen im Kreisgebiet.

Am Schadstoffmobil können Farb- und Lackreste, Pflanzenschutzmittel, Klebstoffe, Reiniger, Säuren, Laugen, Energiesparlampen und andere umweltgefährdende Abfälle kostenlos abgegeben werden. Sondermüll aus gewerblichen und landwirtschaftlichen Betrieben sowie Autobatterien, Altöl, ausgehärtete Farben und Pinsel und leere Farbeimer werden nicht angenommen.

„Im letzten Jahr haben 2.429 Personen insgesamt 55,22 Tonnen Sondermüll beim Schadstoffmobil abgegeben“, beschreibt Lang.
 „Das ist eine erfreuliche Bilanz und zeigt, wie verantwortungsvoll und umweltbewusst die Menschen im Kreis Steinburg mit solchen Abfällen umgehen.“ 
Sonderabfälle aus Privathaushalten können ganzjährig auch freitags von 8.00 bis 17.00 Uhr und samstags von 8.00 bis 14.00 Uhr kostenlos bei der Firma Veolia, de-Vos-Str. 33, Itzehoe, abgegeben werden.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Abfallberatung des Kreises, Tel. 04821-69484 oder schauen Sie unter www.steinburg.de.

In Hohenaspe findet die nächste Schadstoffsammlung auf dem Parkplatz der Sparkasse am 21.3. von 13 bis 16 Uhr statt.
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Kreis Steinburg den 3.2. 2017


Geflügelpesterreger bei einem Wildvogel in Mühlenbarbek entdeckt

HOHENASPE gehört nun zum Beobachtungsgebiet.

In der Gemeinde Mühlenbarbek ist am 02.02.2017 die Geflügelpest bei einem verendeten Wildvogel amtlich festgestellt worden.
 Zur Eindämmung der Tierseuche sind um den Fundort des verendeten Wildvogels ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern nach der Geflügelpest-Verordnung festzulegen.
Die tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung vom 03.02.2017 auf der Homepage des Kreises steht zum Download bereit steht
.
Vor wenigen Tagen wurden diese Aufnahmen an der Stör bei Mühlenbarbek gemacht.
Es hatte mich gefreut, die Graugänse dort anzutreffen, wenn es auch deutlich weniger waren, als in den Jahren zuvor. 
Ob es eine verendete Graugans war, die man hier gefunden hat, ist nicht bekannt.
Als ich durch das Gebiet wanderte waren alle Gänse sehr mobil.

Zum Amtlichen Mitteilungsblatt für den Kreis Steinburg der Tierseuchenrechtliche Verfügung über die Festlegung eines Sperrbezirks und eines Beobachtungsgebiets zum Schutz gegen die Geflügelpest durch Wildvögel.
Aufgrund des Tiergesundheitsgesetzes wird Folgendes angeordnet:
In der Gemeinde Mühlenbarbek ist am 02.02.2017 die Geflügelpest bei einem verendeten Wildvogel amtlich festgestellt worden.
 Zur Eindämmung der Tierseuche sind um den Fundort des verendeten Wildvogels ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern nach der Geflügelpest-Verordnung festzulegen. Daher wird folgendes Gebiet als Sperrbezirk festgelegt: Der Sperrbezirk erstreckt sich auf erstreckt sich auf Teile der Gebiete der Gemeinden Hohenlockstedt, Kellinghusen, Lohbarbek, Oeschebüttel und Rosdorf und auf das gesamte Gebiet der Gemeinde Mühlenbarbek. In dem Kartenausschnitt, der Bestandteil dieser tierseuchenrechtlichen Verfügung ist, ist der Sperrbezirk durch die innere rote Linie umgrenzt. 
Über den Sperrbezirk hinaus wird folgendes Gebiet als Beobachtungsgebiet festgelegt:
Das Beobachtungsgebiet erstreckt sich auf Teile der Gebiete der Gemeinden Hohenlockstedt, Lockstedt, Lohbarbek, Oeschebüttel, Reher und Rosdorf und auf Teile der Stadt Kellinghusen.
 Sowie die gesamten Gebiete der Gemeinden Auufer, Breitenberg, Breitenburg, Brokstedt, Drage, Fitzbek, Hennstedt, Hingstheide, Hohenaspe, Kollmoor, Kronsmoor, Looft, Moordiek, Oelixdorf, Ottenbüttel, Peissen, Poyenberg, Quarnstedt, Rade, Sarlhusen, Schlotfeld, Silzen, Störkathen, Westermoor, Wiedenborstel, Willenscharen, Winseldorf, Wittenbergen, Wrist, Wulfsmoor und das Gebiet gesamte Gebiete der Stadt Itzehoe. In dem Kartenausschnitt, der Bestandteil dieser tierseuchenrechtlichen Verfügung ist, ist das Beobachtungsgebiet durch die äußere dunkelblaue Linie umgrenzt.

 Für den Sperrbezirk gelten bis auf Weiteres folgende Schutzmaßnahmen:
 1. Sämtliches Geflügel (Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse) eines Bestandes ist a) in geschlossenen Ställen oder b) unter einer Vorrichtung, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung (Schutzvorrichtung) besteht, zu halten. -3- Hierzu wird auch auf die Allgemeinverfügung des Landrats des Kreises Steinburg vom 09.11.2016 zur Aufstallungspflicht verwiesen.

 2. Wer Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten oder Gänse hält, hat dies dem Kreis Steinburg, Der Landrat, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt, Viktoriastraße 16, 25524 Itzehoe, Telefon 04821-69324, Telefax: 04821-69361, E-Mail: veterinaeramt@steinburg.de, unter Angabe seines Namens, seiner Anschrift, und der Anzahl der im Jahresdurchschnitt gehaltenen Tiere, ihrer Nutzungsart und ihres Standortes unverzüglich mitzuteilen, soweit dies bisher unterblieben ist. Für die Mitteilung steht auf der Internetseite www.steinburg.de ein Formblatt zum Herunterladen bereit.

 3. Wer einen Hund oder eine Katze hält, hat sicherzustellen, dass diese im Sperrbezirk nicht frei umherlaufen. 

4. Das im Sperrbezirk zu Erwerbszwecken gehaltene Geflügel wird von mir (Kreis Steinburg, Der Landrat, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt, Viktoriastraße 16, 25524 Itzehoe) wiederkehrend klinisch und – soweit Belange der Tierseuchenbekämpfung dies erfordern – virologisch untersucht. 
Diese Maßnahmen sind vom Tierhalter zu dulden.

 5. Wildvögel, insbesondere Wasservögel und krank oder verendet aufgefundene Wildvögel, werden von mir auf Geflügelpest untersucht. Die dafür notwendigen Maßnahmen sind vom Aneignungsberechtigten zu dulden. 
6. Gehaltene Vögel und Bruteier dürfen aus einem Bestand nicht verbracht werden.

 7. Es dürfen a) frisches Fleisch, b) Hackfleisch oder Separatorenfleisch, c) Fleischerzeugnisse, d) Fleischzubereitungen, das oder die von gehaltenen Vögeln oder von Federwild aus dem Sperrbezirk gewonnen worden ist oder sind, nicht verbracht werden.

 8. Tierische Nebenprodukte von gehaltenen Vögeln dürfen aus einem Bestand nicht verbracht werden.

 9. Tierhalter haben sicherzustellen, dass an den Ein- und Ausgängen der Ställe oder sonstigen Standorte, in oder an denen Geflügel gehalten wird, Matten oder andere saugfähige Bodenauflagen ausgelegt werden und diese mit einem wirksamen Desinfektionsmittel getränkt und damit stets feucht gehalten werden

10. Gehaltene Vögel dürfen nicht zur Aufstockung des Wildvogelbestandes freigelassen werden. 

11. Die Jagd von Federwild ist untersagt.

 12. Geflügel darf nur im Durchgangsverkehr auf Autobahnen, anderen Straßen des Fernverkehrs oder Schienenverbindungen befördert werden und das nur, wenn das Fahrzeug nicht anhält und Geflügel nicht entladen wird. 13. Ein innerhalb des Sperrbezirks gelegener Stall oder sonstiger Standort, in oder an dem -4- Geflügel gehalten wird, darf von betriebsfremden Personen nicht betreten werden. Hiervon ausgenommen sind die von mir mit der Tierseuchenbekämpfung beauftragten Personen sowie der für den Stall oder sonstigen Standort betreuende Tierarzt und dessen jeweilige Hilfspersonen.

Für das Beobachtungsgebiet gelten bis auf Weiteres folgende Schutzmaßnahmen: 

1. Sämtliches Geflügel (Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse) eines Bestandes ist a) in geschlossenen Ställen oder b) unter einer Vorrichtung, die aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung (Schutzvorrichtung) besteht, zu halten. Hierzu wird auch auf die Allgemeinverfügung des Landrats des Kreises Steinburg vom 09.11.2016 zur Aufstallungspflicht verwiesen.
 2. Wer Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten oder Gänse hält, hat dies dem Kreis Steinburg, Der Landrat, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt, Viktoriastraße 16, 25524 Itzehoe, Telefon 04821-69324, Telefax: 04821-69361, E-Mail: veterinaeramt@steinburg.de, unter Angabe seines Namens, seiner Anschrift, und der Anzahl der im Jahresdurchschnitt gehaltenen Tiere, ihrer Nutzungsart und ihres Standortes unverzüglich mitzuteilen, soweit dies bisher unterblieben ist.
 Für die Mitteilung steht auf der Internetseite www.steinburg.de ein Formblatt zum Herunterladen bereit. 

3. Wer einen Hund oder eine Katze hält, hat sicherzustellen, dass diese im Beobachtungsgebiet nicht frei umherlaufen. 
4. Gehaltene Vögel dürfen aus einem Bestand nicht verbracht werden. 
5. Gehaltene Vögel dürfen nicht zur Aufstockung des Wildvogelbestandes freigelassen werden. 
6. Federwild darf nur mit meiner vorherigen Genehmigung oder aufgrund einer von mir erteilten Anordnung gejagt werden. Auf Antrag können von mir von den oben genannten Maßnahmen Ausnahmen nach Maßgabe der §§ 56 bis 60 Geflügelpest-Verordnung zugelassen werden. 
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Itzehoe den 26.1.2017

 Kreis Steinburg erhält Auszeichnung für Engagement im Klimaschutz

Info HIER

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Kreis Steinburg den 26.1.2017
Aus dem Pressebericht am heutigen Morgen:

"Ausweitung der Geflügelpest im Putenbetrieb im Kreis Steinburg – Tötung von 15.300 Puten wird eingeleitet"
KIEL. In einem Putenbetrieb im Kreis Steinburg hat sich die Geflügelpest ausgeweitet. Das nationale Referenzlabor für aviäre Influenza, das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), wies in der Nacht zum Donnerstag auch in einem weiteren Teil des Betriebs den hochpathogenen Erreger des Subtyps H5N5 nach. Der Geflügelpest-Verordnung entsprechend wird die Tötung der verbleibenden rund 15 300 Tiere des Betriebs heute eingeleitet.
Die beiden Haltungen in Grevenkop und Elskop wurden am frühen Morgen abgesperrt.
Zum Schutz vor der Verschleppung der  Tierseuche ist es fremden Personen untersagt, das Gelände zu betreten. Der Kreis Steinburg erweiterte den Sperrbezirk und das Beobachtungsgebiet im Umkreis um den Betrieb. Zudem löste er Katastrophenalarm aus, um zusätzliches Personal bei Polizei und Feuerwehr und weiteren Hilfskräften kurzfristig heranziehen zu können.
Info der Landesregierung  HIER

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24.1. 2017 Süderau

An die 20.000 Puten müssen getötet werden

Der Ausbruch eines aggressiven neuen Geflügelpest-Virus in einem Putenmastbetrieb im Kreis Steinburg lässt Schutzmaßnahmen in Kraft treten.
Der Himmel ist wie die Landschaft in diesen Tagen: Grau in grau und spiegelt nach meinem Eindruck auch die Stimmung der Region wieder.
 Schwere wirtschaftliche Folgen für die Mäster entstehen. Das Virus sorgt für einen schnellen Tod. So oder so.
Innerhalb kurzer Zeit sind die bereits ausgewachsenen Tiere am Befall verendet. Der Bestand wird nun um ein Ausbreiten zu vermeiden, gekeult - soll heißen: Die Tiere werden in einem Container mit CO2 vergast.

Was passiert zeitgleich mit den Wildvögeln?
Desinfektionsschleuse vor dem Betrieb in Süderau
Die Wege und Straßen sind in diesem Gebiet nur für Anlieger frei. 
Einsatzkräfte der FFW aus dem gesamten Kreis sind abwechselnd im Einsatz


 Landrat Torsten Wendt und Landwirtschaftsminister Robert Habeck machen sich ein Bild und  informieren die Presse über die eingeleiteten Maßnahmen. Sie bedanken sich bei den Einsatzkräften der Feuerwehren aus dem Kreis Steinburg, die hier ihren Dienst leisten.

Der hochpathogene Geflügelpesterreger des Subtyps H5N5 wurde hier erstmals in einer Geflügelhaltung in SH festgestellt.
Es ist bislang ungeklärt, wie der Erreger in die Stallungen gelangen konnte
Das Friedrich-Löffler-Institut hat auf Bitten des Landes ein Experten-Team in den Kreis Steinburg geschickt, um die Ursache des Ausbruchs zu klären.
 "Es gilt, alle möglichen Eintrags- und Verbreitungswege zu untersuchen. Dazu gehören unter anderem Einstreu, Futter, Handels- und Transportwege sowie Betriebsmanagement", sagte Landwirtschaftsminister Robert Habeck.
 Bei H5N5 handelt es sich nach Einschätzung des FLI um ein Mischvirus. Bislang wurden weltweit noch keine Fälle von Infektionen mit H5N5 beim Menschen beobachtet.
Um die Tiere zu schützen, gelten die Stallpflicht und die Biosicherheitsmaßnahmen unverändert.
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Itzehoe den 20.12. 2016

Auf der 341. Sitzung des Kreistages wurden rote Karten verteilt

FDP Kreistagsabgeordneter Stefan Goronczy zeigte der SPD zum Thema HVV in seiner Rede mehrfach eine Rote Karte, die auch von Sitzungskollegen später genutzt wurde.
Rudolf Riep - Fraktionsvorsitzender der SPD stellte vorab klar, dass eine Kreisumlagenerhöhung das letzte Mittel der Wahl  bei einem HVV Beitritt wäre und verteidigte erneut seine Parteikollegin MdL Birgit Herdejürgen, die im Kieler Landtag gegen einen HVV-Beitritt vom Kreis Steinburg stimmte. Info HIER.

Stefan Goronczy informierte, dass er mit dieser Entscheidung das Vertrauen in die SPD verloren hätte, da Frau Herdejürgen das Interesse vom Kreis Steinburg nicht wahrgenommen habe.

"Die freigegebenen Bundesmittel vom Land wird es ab Mai 2017 geben, denn dann wird ein Regierungswechsel anstehen", so der FDP Politiker aus Glückstadt. 
Dr. Reinhold Wenzlaff (CDU) sprach von einer "Gerechtigkeitslücke" der SPD und Dr. Siegfried Hansen (Piraten) appellierte, gemeinsam in einer Basis den HVV für den Kreis Steinburg zu fordern.

Mit Mehrheit beschlossen die Abgeordneten den HVV -Beitritt weiterhin anzustreben.
Da das Land Schleswig-Holstein in der Verpflichtung steht, soll eine Beitragsfinanzierung mit dem Land geregelt werden.

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Itzehoe den 19.12.2016

Aus der gestrigen Kreistagssitzung:

Die letzte Kreistagssitung 2016 im Kreistagssaal in der Viktoriastraße in Itzehoe hat so viele Tagesordnungspunkte, dass sie in 2 Sitzungen abgehalten werden muss.
Heute am 20.12. wird es um 17 Uhr u. a. mit den Themen HVV -Beitritt weitergehen.
Am Montag den 19.12.stellte Kreispräsident Peter Labendowicz die Beschlussfähigkeit des Kreistages mit den 45 Mitgliedern fest und so startete ein langer Sitzungsabend.

Zu Beginn wurde Volker Susemihl für 30 jährige Mitgliedschaft im Kreistag geehrt.
Der Kreispräsident Peter Labendowicz erinnerte daran, dass der SPD Kreistagsabgeordnete Susemihl von 1978 - 2003 und wieder seit 2011 als Mitglied in vielen Aussschüssen des Kreises Steinburgs mitgewirkt hat.
Von 1994 bis 2003 war er 2.stelv. Kreispräsident und derzeit ist Susemihl im Rechnungsprüfungsausschuss, im Ausschuss für Finanzen, im Bau- und Verkehrsausschuss und im Wahlprüfungsausschuss.
Darüber hinaus vertritt Susemihl den Kreis als Mitglied im Verwaltungsrat des RBZ und als stellvertretendes Mitglied im Zweckverband Wasserwerk Wacken.

Die Tagesordungspunkte mit den Wahlen liefen bis zum geplanten Neubau der Dreifeldsporthalle am Detlefsengymnasium in Glückstadt im Großen und Ganzen einvernehmlich.
Die Gesamtkosten nach letzter Berechnung für die neue Sporthalle belaufen sich inzwischen auf 6,86 Millionen Euro. Eine Summe von zirka 2 Millionen Euro Fördergelder stehen in Aussicht.

 Die Kostenentwicklung prangerte u.a. Sven Baumann (Bürgerliste Steinburg) an, da eine Sanierung kostengünstiger geworden wäre.
In einer Abstimmung wurde der Beschluss, die Entwurfsplanung mit der Kostenberechnung zuzustimmen und 2. der Verwaltung die weitern Verfahrensschritte zur Umsetzung der Planungen auf Grundlagen des Entwurfs zu beauftragen, wie folgt: 11 Enthaltungen, 2 Gegenstimmen und 32 dafür.

Das unendliche Thema "Projekt Kreishausneubau" ergab wie erwartet, erneut jede Menge Diskussionsbeiträge aller Parteien.
Die im letzten Sommer erstellten Kostenplanungen für das neue Kreistagsgebäude im Quartier von 30 Millionen Euro sind längst passé.
Dr. Heinz Seppmann (CDU) fasste zusammen: " Wir wissen gar nicht auf welches Abenteuer wir uns begeben." " Die Kostenschätzung hat längst ihre Wirklichkeit verloren!"
Trotz neuer anfallender Kosten für den Erhalt der Fassade, wurden erneut die Vorzüge der Quartierslösung propagiert.
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Hohenaspe den 12.11.2016

Kreistagsabgeordneter Dr. Ralf Dudde berichtet aus dem Kreistag:

Aktuelles aus dem Kreistag

Für die Vorbereitung des Jahreshaushalts Kreis Steinburg 2017 haben bereits zahlreiche Vorbereitungen und Besprechungen begonnen.
 Viele Einzelpositionen werden in Fachausschüssen diskutiert und wurden von der Kämmerei in einem ersten Entwurf zusammengefasst. 
Demnach wird geplant, dass sich die Einzelaufwendungen des Kreises in 2017 auf  201,5 Mio.€ aufaddieren. 
Personalausgaben des Kreises haben daran einen Anteil von etwa 27 Mio.€. 
Den größten Ausgabenposten werden wie immer die Aufwendungen für soziale Leistungen und Jugendbetreuung ausmachen, insgesamt abgeschätzt mit 139 Mio.€, von denen der Kreis wiederum 84 Mio.€ von anderen Leistungsträgern rückerstattet bekommen wird.
 Rechnet man die vorgesehenen Erträge des Kreises dagegen, so wird im Moment ein Defizit von ca. 1,3Mio. € für den Jahresabschluss 2017 erwartet. 

Nach aller Erfahrung werden sich in der Haushaltsdurchführung noch zahlreiche Veränderungen ergeben, die sich zu Verschiebungen von einigen Millionen Euro zum Guten oder Schlechten aufsummieren können. 

Damit kann man hoffen, dass sich der Haushalt annähernd durch die erwarteten Einnahmen begleichen lässt. Das ist auch nötig, da der Kreis kaum eigene Möglichkeiten hat, um seine Einnahmen zu steigern.

 Ein zusätzliches Messgerät für PKW-Geschwindigkeiten (Blitzer), das ohne meine Zustimmung im letzten Jahr angeschafft wurde, hat z.B. bis Oktober 250 Tausend Euro an zusätzlichen Gebühren in die Kreiskasse gebracht. Leider keine große Hilfe angesichts der vielen zu finanzierenden Aufgaben.  

Dr. Ralf Dudde im Kreistag
Dr.Ralf Dudde im Kreistag

In den nächsten Jahren wird vor allem der geplante Neubau eines Kreishauses den Haushalt des Kreises Steinburg beeinflussen.
 Für diesen Neubau hat der Kreis in den letzten zwei Jahren mehrere Grundstücke in der Karlstrasse und Bahnhofstrasse in Itzehoe erworben, um die Baufläche zu vergrößern. 
Im Moment wird die städtebauliche Konzeption von Bauten auf dem Areal beraten, die auch am 19. und 20. Dezember im Kreistag diskutiert werden wird.

 Im Juni dieses Jahres waren die Gebäude im Bahnhofsareal überraschenderweise vom Landesamt für Denkmalschutz in die Liste erhaltenswerter Gebäude aufgenommen worden. 
Daher wird mit dem Amt für Denkmalschutz, ehe eine Bauplanung überhaupt begonnen werden kann, erst einmal geklärt werden müssen, welche Um- und Neubauten nun überhaupt noch vorgenommen werden dürfen.
Je nach Umfang von Maßnahmen, die zusätzlich für den Erhalt historischer Gebäudeteile durchgeführt werden müssen, können auf einer Baustelle erhebliche Zusatzkosten entstehen. 
Ohne Berücksichtigung dieser möglicherweise hohen Zusatzkosten beläuft sich die aktuelle Vorabschätzung der Baukosten für die Kreishausneugestaltung schon auf 38,4Mio.€. 
Je nach weiterem Zeitverzug und den amtlichen Bauauflagen können die späteren, tatsächlichen Baukosten natürlich auch höher ausfallen. 
Mehr Sicherheit in der Zeit- und Kostenplanung ergäbe sich bei einem Neubau auf freier Fläche. Daher hatte die Mehrheit der CDU Fraktion im Kreistag Ende 2015 als Bauplatz das Alsen Gelände vorgeschlagen, fand aber leider keine Mehrheit für dieses einfachere Konzept. 
Das Thema dürfte dem Kreis Steinburg also noch lange erhalten bleiben.   
Ralf Dudde
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Itzehoe den 14.10.2016
Akündigung:
Landrat Torsten Wendt informiert:

"Nachdem der Gesetzgeber im Dezember 2015 einen allgemeinen Erdkabel-Vorrang für Gleichstromleitungen beschlossen hat, haben TenneT und TransnetBW als Vorhabenträger die Planung für das Vorhaben „SuedLink“ neu aufgesetzt. Bei „SuedLink“ handelt es sich um ein vom Bundesgesetzgeber bestätigtes Stromleitungs-Projekt, das Schleswig-Holstein mit Bayern bzw. Baden-Württemberg verbinden soll.
Noch vor dem formellen Planungs- und Genehmigungsverfahren haben Bürgerinnen und Bürger jetzt die Möglichkeit, sich über das Projekt zu informieren und zu beteiligen. Aus diesem Grund möchte ich Sie auf die geplante Bürgerveranstaltung mit SuedLink Info-Forum hinweisen, die TenneT im Kreis Steinburg durchführen wird.

Die Veranstaltung findet statt: am Dienstag, 15. November 2016 im Colosseum Wilster, Zingelstraße 13, 25554 Wilster 
Neben einer allgemeinen Information über die Planungsgrundlagen, die Technologie und den Bau von Erdkabeln wird es auch Gelegenheit geben, sich über die ersten Vorschläge zu möglichen Verläufen der Erdkabel-Korridore auszutauschen. Weitere Informationen hierzu finden Sie HIER"
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Itzehoe den 29.9.2016

Sitzung des Kreistages 

In der 4. Kreistagssitzung im Kreistagssaal in der Viktoriastraße standen u.a. die 3. Fortschreibung des Schulentwicklungsplans des Kreises Steinburg sowie die Neubesetzung der Stelle der Gleichstellungsbeauftragten an. 
Kreispräsident Peter Labendowicz verabschiedet die Gleichstellungsbeauftragte Tinka Juliane Frahm.  Sie wird ihre Arbeit im Kreis Pinneberg fortführen. 

Eine Stellenausschreibung des Kreis Steinburgs für die Gleichstellungsbeauftragte ergab laut Landrat Torsten Wendt 9 Bewerbungen, die derzeit geprüft werden.
Für die Neubesetzung soll nach Abstimmung eine Aufstockung der Stunden von derzeit 25 Wochenstunden (36.600 €) auf 35 Stunden (51.300 €) für das komplexe Aufgabengebiet geleistet werden.
SPD und Bündnis 90/ Die Grünen beantragten eine Vollzeitstelle für die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten, konnten sich aber in der Abstimmung nicht durchsetzen.

Die 3. Fortschreibung des Schulententwicklungsplanes des Kreises Steinburg ist durchweg positiv.
Keine Schule ist von Schließung bedroht.
Für Hohenaspe sind die Prognosen HIER einsehbar, allerdings waren die tatsächlichen Schülerzahlen bisher immer höher als die Prognosen.

Soweit ein zusammenfassender Kurzbericht über die Sitzung. Ausführliche Sitzungsinhalte, Beschlüsse und Niederschriften zu jeder Beratung des Kreistages mit seinen  Ausschüssen befinden sich HIER
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Itzehoe den 11.9. 2016

Ein Hightech-Standort stellt sich vor

Tag der offenen Türen 

Auftakt der Erfolgsgeschichte des Innovationsparks Itzehoe waren vor 20 Jahren die Ansiedlung des Fraunhofer Instituts für Siliziumtechnologie (ISIT), des Unternehmens Vishay Siliconix Itzehoe GmbH und die Gründung des IZET Innovationszentrums.
 Heute sind über 50 Unternehmen mit mehr als 1.300 Arbeitsplätzen am Technologiestandort in Itzehoe Nord zu Hause.
Familienangehörige, Freunde, Nachbarn und alle Interessierten konnten an diesem Nachmittag die Arbeitsplätze der Mitarbeiter von unterschiedlichen Unternehmen am Hightechstandort kennen lernen. Tausende folgten der Einladung und ließen sich die modernen Gerätschaften und Projekte erklären.

Ein ausführlicher Bericht mit zahlreichen Fotos ist HIER auf dieser Blogseite präsent.

Hier wird zum Beispiel ein Windkraftgenerator bei Firma Prokon vorgestellt.

Im Fraunhofer Institut wurde die 20 jährige Geschichte vom ISIT anschaulich in einer Ausstellung chronologisch dargeboten. 

Eine politische Abordnung aus dem Kreis Steinburg begrüßte Dr. Bernd Wagner (ISIT) und Otto von Löwenstern (XFAB).
Alle Gäste konnten an einer Reinraumführung teilnehmen.
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September 2016 Kreis Steinburg im Blick von Hohenaspe in Richtung Itzehoe

Blick auf die Muldsberger Tonkuhle 
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Auf der Norla 2016 


Der Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Robert Habeck kostet Milch aus dem Kreis Steinburg. Auf der Norla ist die Meierei Horst aus Horst  mit einem Stand präsent. Ein Video vom Unternehmen gibt es HIER
Die Meierei Horst eG ist eine Genossenschaftsmeierei. Familienbauernhöfe aus dem Kreis Steinburg liefern täglich ihre Milch an die Genossenschaft, wo diese am selben Tag noch frisch und schonend verarbeitet wird. Konsumenten und Milchbauern können sich direkt beteiligen.
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Itzehoe den 13.8.2016

Piraten mit Salsa-Workshops in der Fußgängerzone

Unter dem Motto „Politik ist Bewegung – Kultur ist Bewegung!“ kam die Piratenpartei im Kreis Steinburg in der Itzehoer Fußgängerzone Feldschmiede/Kirchenstraße an ihrem Informationsstand mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch.
Für alle Politikinteressierten standen der Landtagsabgeordnete Dr. Patrick Breyer, der Steinburger Kreistagsabgeordnete Dr. Siegfried Hansen und der nordfriesische Kreistagsabgeordnete Timo Ploog Rede und Antwort.
Der Musiker, Schauspieler und Tanzlehrer Plog zum Salsa-Unterricht in der Fußgängerzone: "Politischer Diskurs oder beim Salsa Tanz, das „Miteinander" steht im Mittelpunkt."
Dr. Patrick Breyer ( im Foto rechts) in der Funktion als Fraktionsvorsitzender und Landtagsabgeordneter der Piraten. Bildmitte: der nordfriesische Kreistagsabgeordnete Timo Plog und der engagierte Dr. Siegfried Hansen, der auch Sprecher der Piraten im Kreis Steinburg ist.

Mit der Aktion " Sagen sie uns ihre Meinung" wollen die Piraten ganz offen vom Bürger wissen, was sie als Partei falsch machen, da die Umfragewerte (1%) nicht so toll sind, wie es die Piraten gerne hätten.
Laut dem Landtagsabgeordneten Breyer sind die Kernpunkte der Piraten die Bürgerrechte, Transparenz und Mitbestimmung. Einsetzen im Landtag würden sie sich derzeit u.a. für die Informationspflicht von Abgeordneten über ihre Nebeneinkünfte.
Auf meine Frage ob er neben seiner Tätigkeit als MdL Einkünfte bezieht, antwortet Dr. Patrick Breyer, er würde keine honorierten Vorträge nebenher halten und würde auch durch keine anderen Posten Nebeneinkünfte beziehen.
In SH gibt es derzeit ca. 500 Mitglieder der Piraten und davon sind 30 im Kreis Steinburg zu Haus.
Das Freihandelsabkommen TTIP und CETA wird klar von den Piraten abgelehnt.
Ein spezielles Thema der Piraten ist die Katzenkastration. Sie fordern zum Punkt Katzenproblematik, dass Mittel vom Land für Kastrationen frei gestellt werden.
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Hohenaspe / Itzehoe den 11.8.2016

Sperrung der B77 Einfahrt Itzehoe und in Kürze der L 127 zwischen Ottenbüttel und Itzehoe

Ein überklebtes Verkehrsschild wirft Fragen auf

Die Fahrt in die Kreisstadt Itzehoe ist in diesen Wochen über die B77 nur mit Umleitungen möglich.
Die Straße Sandberg wird vom Ortseingang bis zur Einmündung Elbeblick komplett für ca 800.000,- € saniert.
Bis weit in den September werden die Baumaßnahmen andauern.
Der Verkehr wird über die B 206 umgeleitet. Ortskundige sollen den Bereich umfahren.
Info HIER

Richtig spannend wird es, wenn desweiteren die L 127 ab dem 15. August bis 2. September zwischen Ottenbüttel und Itzehoe gesperrt wird. Info HIER
Stefan Warias hat den Link geschickt. Vielen Dank dafür.


Bauarbeiten Ortseinfahrt Itzehoe auf der B77 in vollem Gang
 Trotz Sicherung der Straßenbäume werden nicht alle die Baumaßnahmen überstehen. Die tiefen Erdarbeiten haben das Wurzelwerk von einigen Bäumen beschädigt und so stehen sie auf der "Absägeliste".
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Itzehoe den 3.8.2016

Ministerpräsident Torsten Albig auf Sommertour in Itzehoe

Im Rahmen der Sommerreise vom Landeschef Albig stand am heutigen Tag u.a. ein Besuch in Itzehoe auf dem Programm. 
 Am Vormittag besuchte der Ministerpräsident zu Beginn das Klinikum Itzehoe und überreichte einen Zuwendungsbescheid in Höhe von elf Millionen Euro für den Neubau des Psychosozialen Zentrums.
In einer Ansprache dankte Albig der besonderen Leistung, die das Klinikum zusätzlich mit der Krankenbetreuung von Flüchtlingen auf sich genommen hat. In Zukunft sollen Förderprojekte anlaufen, die die Ausbildung von Migranten in Pflegeberufen unterstützen soll.
 „Mit dem Neubau des Psychosozialen Zentrums werden Räumlichkeiten frei, die künftig anders genutzt werden können. Das stärkt die Versorgungsqualität am Klinikum“, sagte Albig.
Die Stärkung des Klinikums sei auch wichtig, weil die stationäre medizinische Versorgung für den gesamten Kreis von Itzehoe aus geleistet werde."
Krankenhausdirektor Bernhard Ziegler:
 " Der Neubau bedeutet für unser Klinikum einen großen Schritt nach vorn".
 Ziegler bedankte sich für die Fördermittel aus dem Infrastrukturprogramm „Impuls 2030".
Claudia Vallentin - Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie vom Klinikum - erklärt dem Ministerpräsidenten das Konzept des Neubaus

Im Anschluss erfolgte trotz Nieselregen die Besichtigung des neuen Hubschrauberlandeplatzes mit Blick auf den Neubau.

Trotz Regenwetter in guter Stimmung: 
Auf dem Hubschrauberlandeplatz von rechts: Rainer Naudiet (Aufsichtsratsvorsitzender), Dr. Andreas Koeppen (Stellv. Verbandsvorsteher), MdB Dr. Karin Thissen, Dr. Michael Kappus ((Ärztlicher Direktor), Torsten Albig und MdL Birgit Herdejürgen

Der nächste Programmpunkt auf der diesjährigen Sommertour des Ministerpräsidenten führte zum IZET ins Higtechland.

Begrüßt wurden Ministerpräsident Torsten Albig und Crew im Sitzungssaal vom IZET Innovationszentrum.

Der Geschäftsführer der Gesellschaft für Technologieförderung Itzehoe mbH Prof. Dr. Ralf Thiericke informierte die Anwesenden über die Firmen im entstandenen "Energiepark Itzehoe" und gab den Termin für den Tag der Offenen Tür am 10.Sept. bekannt. Es wird an diesem Tag 20 Jahre Innovation in Itzehoe  gefeiert. Erwartet werden an die 6000 Besucher.
Über 30 Firmen im IZET nutzen die Standortvorteile, mehr als 50 Firmen sind im direkten Umfeld angesiedelt.
An diesem Tag präsentiert sich dem Ministerpräsidenten die im IZET  ansässige junge Firma Nandatec mit acht Angestellten.
Geschäftsführerin Dagmar.C. Schneider gründete die nandatec GmbH im Jahr 2013. Schwerpunkt des Unternehmens ist die Bioprozesstechnik und die Oberflächenmodifikation biokompatibler Nanopartikel für Anwendungen in den Bereichen Life Sciences, Regenerative Medizin, Medizintechnik und Clean Tech. 
Nandatec ist eine Nano -Biotechnologie -Unternehmen die auf Bioverfahrenstechnik konzentriert ist.
Dagmar C. Schneider:
"Wer es im Gesundheitsbereich möglichst keimfrei halten will, erreicht dies normalerweise mit Desinfektionsmitteln oder mit keimreduzierenden Beschichtungen.
 Nachteil: Sie belasten die Umwelt, sind schwer abbaubar, und ihre Produktion ist aufwändig. Wer oft eine verstopfte Nase hat, nimmt häufig Nasenspray. - Aber was tun, wenn sich die Bakterien an der Flasche sammeln und die Nase immer neu infizieren?
Mittel dagegen gibt es schon, sie sind aber oft aufwändig in der Produktion und schwierig zu lagern. Wer ein Boot hat, malt es gegen Algenbewuchs meist mit Antifouling an. - Nachteil: Die Mittel sind meist sehr giftig. Eine Nanotec-Entwicklung der Firma nandatec GmbH löst diese Probleme: Als Beschichtung hält NANDAtec® CLEANs1 z.B. Kabel und Nasenspray-Flaschen keimfrei.
 In einer anderen Konzentration aufgetragen wirken die Nano-Teilchen als Antifouling."

Torsten Albig dankt für die Ausführungen und freut sich über den Unternehmermut der Beteiligten, die sich ohne doppelten Boden und Netz, aber mit einer guten Infrastruktur vor Ort trauen, einen neuen Weg einzuschlagen.
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28.7. 2016

Unbeschwertes Fahren auf der A23 

 Es ist so weit - nach über 10 jähriger Baustelle für beide ersetzten Brücken ist es nun endgültig vollbracht:

 Freie Fahrt auf der A 23 auf  4 Bahnen ohne Bauschilder und Fahreinschränkungen bei Itzehoe.

Es ist ein besonderes Fahrerlebnis nach all den Jahren, denn nun sind auch die Markierungsarbeiten beendet und alle Fahrbahnen stehen zur Verfügung.
Den uneingeschränkten  Fahrspaß können sie von Heide bis HH Rellingen genießen, aber dort wird es dafür besonder heftig mit den Bauarbeiten und den damit verbundenen Staus. Die Sanierung auf der A23 zwischen Halstenbek und Hamburg wird nicht zu unrecht als "Nadelöhr des Sommers 2016" benannt. HIER
A 23 bei Itzehoe fertig 
Offiziell fertig gestellt wurde die A23 im Jahr 1990. Sie besaß jedoch eine Lücke:
Zwischen den Anschlussstellen Itzehoe-Süd und Itzehoe-Nord verengte sich die vierspurige Autobahn zur dreispurigen Bundesstraße.
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Itzehoe den 12.7.2016

Unterkunft für Erstaufnahme in Itzehoe wird geschlossen

In Kiel gab Innenminister Stefan Studt am Dienstag bekannt, dass die Einrichtungen für Flüchtlinge in Itzehoe, Kellinghusen und Husum geschlossen werden, weil sie gegenwärtig im Leerstandsbetrieb sind. 

In Husum werden 500 Container in diesen Tagen in der Erstaufnahmeeinrichtung bereits abgebaut. 
 Die Fotos vom Camp Itzehoe mit den Hunderten von Containern wurden am 10.7. aufgenommen. Vom Abbau noch keine Spur.
Hier sollten einst 2000 Flüchtlinge untergebracht werden. Laut SHZ (Mai 2016) fallen monatlich 830 000 Euro für das verwaiste Dorf an.

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Partnerkreis Elbing wird von Steinburgern Anfang Mai 2016 besucht

Ein Artikel über die Reise ist in der Norddeutschen Rundschau  HIER erschienen.
Die Marienburg (1309) bei Malbork mit einer langen Geschichte

Fotos von Fiete Tiemann
Er schreibt:
"Von unserer Unterkunft in Mlynary starteten wir täglich ein abwechslungsreiches Programm. 
Dazu zählen die Fahrten auf dem Oberländischen Kanal, ein Stadtrundgang in Paslek mit Besichtigung des Mühlentors, eine Altstadtführung durch Elbing mit Besichtigung der St. Nikolaikirche und des Markttors. 
Hier wurde uns vom Stadtführer auch die Legende über einen Elbinger Müller erklärt, der mutig die Stadt vor dem Ritterorden geschützt hat. 
Weiter stand auf dem Programm ein Ausflug zur Marienburg.
 Das Schloss Marienburg erbauten die Kreuzritter Ende des 13. Jahrhunderts und erstreckt sich zu einer gigantischen Fläche von 18 Hektar. 

Der Ostteil der Burg wurde im 2. Weltkrieg stark zerstört. 
Inzwischen wieder aufgebaut und heute ist es die größte Backsteinburg der Welt und zählt daher zum Weltkulturerbe der UNESCO.
 Zum Abschluss unserer Reise besichtigten wir die Ostseestädte Zoppot und Danzig.
 Zoppot ist ein beliebter Badeort in Polen und hat die längste Seebrücke Europas. 
Mit den Sehenswürdigkeiten in Danzig schlossen wir unsere informative Reise ab."



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Itzehoe den 23.4. 2016

Ausstellungseröffnung im Kreismuseum Prinzeßhof 

Landrat Torsten Wendt mit der Begrüßungsansprache im Prinzeßhof zur Ausstellung "Das ist ja OUT! Vom Verschwinden der Dinge“„Spardosen aus der Sammlung Anke Spindelmann“
Anke Spindelmann mit ihrer ersten Spardose, die sie vor 40 Jahren erstand. Inzwischen besitzt sie 5400 der unterschiedlichsten Spardosen aus aller Welt und einen Teil ihrer Sammlung ist nun im Kreismuseum zu sehen.
Vielschichtige Gründe für das Verschwinden von lieb gewordenen Dingen analysierte Dr. Karin Gröwer (im Foto links) beim Auftakt der Ausstellung.
(2. Foto) Museumsdirektorin Dr. Anita Chmielewski begrüßt die Sammlerin Anke Spindelmann aus Itzehoe.
Torsten Wendt freut sich darüber, Dinge im Kreismuseum entdecken zu können, die es nie zuvor in einer Ausstelltung gegeben hat.
Aus der Sammlung von Anke Spindelmann: Die Kopie einer kleinen Tonspardose in Form eines Schatztempels (Thesauros) (daraus entstand der Begriff Tressor) soll das älteste Behältnis zum Sparen von Münzen sein. 
Sie stammt aus der Ausgrabung eines Wohnhauses in Priene an der türkischen Westküste und das Orginal befindet sich heute im Antiken-Museum auf der Berliner Museumsinsel. Sie stammt aus der Zeit des zweiten vorchristlichen Jahrhunderts.
 Eine sehr informative Seite zur Historie der Sparbehälter gibt es HIER

Anke Spindelmann gehört mit ihrer Sammelleidenschaft für Sparbehälter dem Verien EMBC an.
Weltweit ist dieser Verein aktiv. Der Vorsitzende Lothar Kraft ließ es sich nicht nehmen, aus der Eifel extra zum Ausstellungsstart nach Itzehoe aus der Eifel anzureisen.
Mit humorvollen Worten berichtete Anke Spindelmann über ihre Sammelleidenschaft und wie die Familie davon betroffen ist.

Die Ausstellung " Das ist ja Out" mit einem typischen Ausstellungsstück, das den heutigen Küchenstandart nicht überlebt hat:
Die Sonderausstellung wird bis zum 25.9. 2016 gezeigt - Dienstag bis Sonntag 10.00 - 12.00 Uhr und
14.30 - 17.00 Uhr, montags geschlossen
 Info HIER
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17.4. 2016  Großfeuer in Beidenfleth

Die Mühle in Beidenfleth in Vollbrand.
Info KFVSteinburg  (Patrick Rusch) HIER
Der denkmalgeschützte einstöckige Galerieholländer Hoffnung (von 1839) sollte schon seit Jahren restauriert werden.
Die Besitzer sind seit einigen Wochen verzogen und Hoffnung gibt es für diese historische Windmühle nun nicht mehr:
Am Sonntag kurz vor drei Uhr in der Nacht brannte sie lichterloh und die Einsatzkräfte aus Beidenfleth, Wewelsfleth, Dammfleth, Brokdorf und Glückstadt mussten den Löschkampf aufgeben, die Mühle brach nach einer dreiviertel Stunde in sich zusammen.
Die Wehren mussten ein Übergreifen der Flammen auf das Nachbargebäude verhindern.

Flammen raubten dem Kreis Steinburg ein weiteres denkmalgeschütztes Gebäude
Die alte Windmühle gehörte zum Wahrzeichen von Beidenfleth



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Hohenaspe den 7.4. 2016

Aussortierte Kleidung geht auf Reisen

Wer leert eigentlich unsere Altkleidercontainer und wohin gehen die Alttextilien?

Wohin geht die Reise für Alttextilien
Dieser Frage bin ich nachgegangen und durfte Angela Otto kennenlernen, die über ihre Arbeit Auskunft gibt.
Die vier Altkleidercontainer auf dem Parkplatz vor der Sparkasse in Hohenaspe werden alle 7 -14 Tage geleert.
 Die letzte Leerung war vor 10 Tagen und so sind die Kleiderboxen randvoll.
Es ist ein körperlich harter Job, den die blonde Frau aus Großenaspe bei Neumünster seit Juli 2015 macht:
Nachdem sie den Container geöffnet hat, fallen ihr Verpackungen, Säcke und Massen an nicht verpackten Textilien entgegen.
Sie nimmt ihre mitgebrachten Säcke der Firma Retextil und stopft die Altkleider hinein. "Müll muss aussortiert werden, denn es gibt Bürger, die einen Altkleidercontainer als Müllcontainer betrachten."
Einfache Handhabung eines Altkleider Containers

Während dieser Aussage zieht Angela Otto Kinderspielzeug aus der Masse. Auch vor den Containern steht ausgedientes Spielzeug, welches nun auf den Müll landet.
Vor allem aber hält die Arbeit mit den Schuhen auf, die nicht als Paar verpackt wurden. Wo ist der zweite passende Schuh denn nur? Wie so oft landen alle einzelnen Schuhe in den Müll.
Angela Otto zieht ein Paar Schuhe aus dem bunten Allerlei, die miteinander an den Schnürsenkeln zusammengebunden wurden und zeigt die vorbildlich verpackte Abgabe.
Bei Schuhen ohne Schnürsenkel würde ein Gummiband gute Dienste leisten.

Viele der Säcke sind aufgerissen und die Textilien ergießen sich aus den geöffneten Containern.
Die dünnen gelben Säcke sind nicht dazu geeignet, Textilien, Schuhe und Bettwäsche zusammenzuhalten.
Einer der Depotcontainer wurde aufgebrochen, auch hier quillt eine bunte Mischung von Textilien heraus.
Das wirklich traurige am Aufbruch ist laut  Altkleiderabholerin die Tatsache, dass wenn der Container offen steht, werden die gesamten Textilien vom Regen darin feucht und wandern allesamt auf den Müll, denn nasse Textilien würden schimmeln und sind nicht weiter zu verwerten.

Immer wieder registriert Angela Otto mit ihrem Kollegen, die für 182 Altkleidercontainer im Kreis Steinburg zuständig sind, dass Textilien aus den Containern entwendet und die Plätze als Müllhalde zurückgelassen werden.
 Hohenaspe sei da noch mit ihrem Platz gut außen vor, denn er wäre fast immer sauber. Besonders schlimm sei ein Containerplatz in Hohenlockstedt und eine Sammelstelle in Krempe.

Wenn alle Kleiderspenden wie auf diesem Hinweisschild verpackt wären, würde das Verladen der Altkleider von Angela Otto in einer halben Stunde zu schaffen sein:
Containeraufschrift
In Hohenaspe sollen drei alte grüne Kleiderboxen in Kürze ausgetauscht werden. Die roten Container sind einfacher zu bedienen und sicherer vor einlaufendem Regenwasser.

Wenn der Lkw mit den vorsortierten Textilspenden von Angela Otto beladen ist, treten die Altkleider ihre erste Reise zur Weiterverwertung und zum Recycling an.
In Großenaspe werden die Gebrauchstextilein verladen und alle drei Tage liefert eine Speditionsfirma das Sammelgut nach Bassum (Niedersachsen) zur Firma Retextil Recycling International GmbH & Co. KG.
Hier wird nach eigenen Angaben der Firma dafür gesorgt, dass die Alttextilien ein "zweites Leben erhalten".
Retextil gehört zur Soex- Gruppe und so geht von hier aus die gesamte Kleidung an das Sortierwerk Bitterfeld (Sachsen Anhalt).

Falls die Container auf dem Parkplatz vor der Sparkasse einmal überfüllt sein sollten, so gibt es jede Meng Alternativen für die Abgabe:
Auf dem Wertstoffhof USN Hohenlockstedt, Ottenbüttel C+C Markt sowie Itzehoe Edendorf  Lise-Meitner-Straße (Müllumschlagstation) Dörner

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Itzehoe den 23.3. 2016

 SPD Landtagsfraktion vor Ort

von rechts: Stv. Behördenleiter Kai Szimmuck informiert Birgit Herdejürgen (MdL), den Fraktionsvorsitzenden Dr. Ralf Stegner so wie Dr. Karin Thissen (MdB) über die Organisation und Arbeit in der polizeilichen Einrichtung in Itzehoe.

Eine Delegation der SPD Landtagsfraktion stattete der Polizeidirektion Itzehoe einen Besuch ab, um sich über die aktuelle Lage aus polizeilicher Sicht zu informieren.

Der Fraktionsvorsitzende der SPD Ralf Stegner fasst nach einem Informationsrundgang durch die Behörde zusammen:
"Eine kleine aber feine Polizeidirektion, deren bauliche Veränderung noch aussteht....
Es ist eine Polizeidirektion, die wegen der vier Erstaufnahmeeinrichtungen im Kreis (also mehr als im Landesdurchschnitt) mit Dithmarschen zusammen, viel zu leisten hat."
Diese Aufgabe wurde so Stegner, vor Ort von der Polizei überdurchschnittlich gut gemeistert.
Momentan gibt es eine Entspannung bei der Erstaufnahme, aber die Zahlen werden sich verändern, es werden absehbar wieder mehr Flüchtlinge erwartet.

Die Begleitung von Schwertransporten soll zukünftig nicht mehr über die Polizei geregelt werden, um mit dieser Aufgabe die Polizei zu entlasten. Gerade der zunehmende Transport von Windkraftanlagen ist sehr Zeit- und Einsatzkräfte intensiv.
Laut Stegner ist diese Begleitung anderweitig zu regeln, es soll eine bundesweite Maßnahme getroffen werden.

Angesprochen wurde die Gestaltung der Öffentlichkeitsarbeit.
 Die Bürger erwarten Informationen über Straftaten, aber wenn Informationen zu schnell an die Öffentlichkeit gehen, kann es laut Stegner zu Fehlern kommen (Beispiel Vorfall Kiel-Sophienhof soll falsch dargestellt worden sein).
"Es darf in einer polizeilichen Berichterstattung nichts verdeckt und nichts beschönigt werden, aber es sollte nur das rausgegeben werden, was gesichert ist, um nicht zu Spekulationen beizutragen um das Ansehen der Polizei nicht zu schaden."

Im Fazit des SPD Politikers  müssen Umbaumaßnahmen in der Behörde durchgeführt werden, um der leistungsfähigen Polizei einen zeitgemäßes Arbeitsfeld zu schaffen und um einer Bevölkerung eine moderne Bürgerpolizei zu bieten.

Stv. Behördenleiter Kai Szimmuck freut sich darüber, die Schwerpunkte und Konzepte der Polizeiarbeit darstellen zu können, die im letzen Quartal sehr stark die Flüchtlingsbetreuung eingenommen hat.
Kai Szimmuck bedankt sich an dieser Stelle bei einer Bevölkerung, die mit ihrer Polizei zusammenarbeitet. "Die Hilfsbereitschaft ist ungebrochen groß und so macht die Polizeiarbeit Spaß in diesem Landkreis."
Birgit Herdejürgen bedankt sich bei den Polizeibeamten vor Ort dafür, dass diese sich in öffentlichen Bürgerversammlungen mit vorgetragenen Zahlen immer eine objektive Ebene schaffen und so die Sichtweite aus einer emotionalen Anschauung relativiert werden kann.

Laut MdB Karin Thissen wird auch im Bundestag das Thema Flüchtlinge  häufig thematisiert. Wenn andere Abgeordnete über ihre Bundesländer berichten, stellt Karin Thissen immer wieder fest, wie unproblematisch die Flüchtlingsdebatte doch in SH angegangen wird.

Die Polizeidirektion Itzehoe besitzt mit Dithmarschen zusammen 500 Beschäftigte, von denen in Spitzenzeiten 35 Polizeibeamte in den Erstaufnahmeeinrichtungen eingesetzt wurden. Unterstützung erhielt die Polizei im Kreis dafür aus dem Kreis Segeberg.

Das Konzept bewährt sich: Im Kreis Steinburg und Dithmarschen sind alle Erstaufnahmeeinrichtungen mit Polizeistationen besetzt.
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Itzehoe den 11.3. 2016

Kriminalität sinkt im Kreis Steinburg


v.l. : Karsten Hübner, Leiter der Bezirkskriminalinspektion Itzehoe, der stellvertretende Behördenleiter Kai Szimmuck und Erik Ewig, Leiter der Kripo in Heide präsentieren die Kriminalstatistik von 2015

Vorstellung der Kriminalstatistik für das Jahr 2015 vom Kreis Steinburg und Dithmarschen


Im Behördengebäude der Polizei in der Großen Paaschburg in Itzehoe wurden Zahlen präsentiert:
Im Kreis Steinburg registrierte die Polizei 3214 Vergehen.
 Im Vergleich zu 2014 ist das ein Rückgang von 266 Straftaten.
Mit dieser positiven Nachricht startet die Pressekonferenz vom stellvertretenden Behördenleiter Kai Szimmuck.
Der deutliche Schwund an Kriminalität gegenüber dem Vorjahr um 5,4 Prozent kann laut Karsten Hübner (Leiter der Bezirkskriminalinspektion Itzehoe ) nicht erklärt werden, da im Landesdurchschnitt ein Zuwachs an registrierten Straftaten verzeichnet werden musste.
 Jede zweite Tat konnte im Kreis Steinburg wie auch in Dithmarschen (mit einem leichten Anstieg an Straftaten) aufgeklärt werden.
Zahlen für die Kriminalität im Kreis Steinburg:
7.380 Fälle (Itzehoe  hier mit 3.303 angezeigten Straftaten im Schwerpunkt)
3.698 Fälle wurden aufgeklärt.
2.771 Tatverdächtige wurden ermittelt
Der wirtschaftliche Schaden beziffert sich auf 7.742983 € - Das sind zirka 1,5 Millionen € mehr als im Jahr 2014.

Diebstahlsdelikte machen allerdings den größten Anteil an bekannt gewordenen Straftaten aus. Sie umfassen knapp die Hälfte aller registrierten Fälle, sind aber ebenfalls zurückgegangen.
Die Zahl der Ladendiebstähle liegt dagegen über dem Niveau von 2014.

Mit meiner Frage, ob auch alle Ladendiebstähle mitgezählt wurden, habe ich keine neuen "Facebookfreunde" bei der Polizei gefunden, aber Karsten Hübner versicherte mir, dass auch die Flüchtlingskriminalität einbezogen wurde.

Die Aussage der Statistik ist, dass die Kriminalität auf dem tiefsten Stand seit mehr als 10 Jahren im Kreis Steinburg ist und so haben die Bürger eine weitere Lebensqualität in diesem Kreis zu verzeichnen. 
Für Bürger, die allerdings bereits Opfer einer Straftat waren, wird die Statistik nicht besonders hilfreich sein.

Die Polizei rüstet derzeit auf: Die Straftaten im Netz (Internetkriminalität und Cybercrime) nehmen rasant zu und die Polizei muss auch in Dithmarschen und Steinburg darauf reagieren.
Mit 9 neu eingesetzten Mitarbeitern wird die Polizei dem neuen Schwerpunkt der Cybercrime  in die Ermittlungsarbeit gehen.
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Itzehoe den 5.2. 2016

Neujahrsempfang vom Kreis Steinburg

v.r. Die Schulleiterin  vom SSG Angelika Hartmann, Kreispräsident Peter Labendowicz, Landrat Torsten Wendt sowie Bürgervorsteher Heinz Köhnke begrüßten an die 180 Gäste in der Aula vom Sophie Scholl Gymnasium in Itzehoe.

Für eine besonders gelungene Musikuntermalung des Empfangs sorgten die  Ensembles der Musik-AGs vom SSG mit ihrem Orchester, mit der Bigband und mit dem HardChor.
Von Klassik, Rock, Pop bis hin zur Filmmusik begeisterten die Musiker das Publikum und ließen den Funken der Musikbegeisterung überspringen.
Der Neujahrsempfang in Itzehoe wird inzwischen als Tradition gefeiert. Bereits seit 1985 richten Stadt und Kreis diese Veranstaltung im Wechsel aus.

Peter Labendowicz stellte fest, dass das Jahr für einen Neujahrsempfang zwar nicht mehr ganz jung ist, aber auch noch nicht zu alt um gute Wünsche zu übermitteln.
Der Kreispräsiden ging in seiner Ansprache auf die derzeitig angespannte politische Situation ein. Der Wunsch nach Weltfrieden sei augenblicklich unerreichbar und die Auswirkungen der reichlichen Konflikte treffen auch den Kreis Steinburg.
Zum Thema Flüchtlinge im Kreis nennt Labendowicz Zahlen: Im letzen Jahr suchten 1547 Personen Asyl im Kreis Steinburg. Im Januar dieses Jahres waren es 163 Asylsuchende.
 Es wird davon ausgegangen, dass in diesem Jahr die gleiche Anzahl von Flüchtlingen zu erwarten ist und den Kreis vor weiteren Herausforderungen stellen wird.
 Landesunterkünfte stehen in  Glückstadt mit 800 Plätzen, Itzehoe ab April 2016 mit 2000 Plätzen und Kellinghusen mit 1500 Plätzen zur Verfügung.
Der Kreispräsident dankt den ehrenamtlichen Helfern für ihre Willkommenskultur und ist stolz auf Steinburger Bürger, die mit ihrer Hilfsbereitschaft großartiges geleistet haben.


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Huje den 8.1.2016

Was ist dran an " Huje baut aus - Mehlbek badet es aus?"

Windpark Huje Repowering geplant 

Der im Jahr 2000 in Betrieb genommene Windpark Huje, mit den 15 Windrädern vom Type Vestas, soll vor seiner Ablaufzeit (2020) rückgebaut und durch eine neue, größere Anlage als so genanntes Repowering-Vorhaben ersetzt werden.

Michael Schmidt vom gleichnamigen Ingenieursbüro aus Flensburg erläuterte auf einer Einwohnerversammlung vor einigen Wochen in Huje im Dorfkrug die Ausbaupläne des Betreibers WKN.
13 neue Windkraftanlagen  (Archivfoto) an der gefluteten Tonkuhle in Mehlbek sollen in doppelter Höhe aufgestellt werden.

Seitens der Gemeinde wird pro Jahr etwa ein Betrag von 11.000,00 Euro durch den Windpark eingenommen.
Die Altanlage mit ihrem komplexen technischen System ist störanfällig und dadurch wartungsintensiv.
Die Leistung der jetzigen Windanlage ist mit 1,65 Megawatt a Windrad nicht zufriedenstellend, zumal die Windräder nicht optimal dem Wind ausgerichtet sein sollen.
Vorgesehen ist ein Anlagentyp mit einer Gesamthöhe von 200 Metern, um nach neuester Technik Leistung von 3,3 - 4,2 Megawatt zu erzielen.  
Die neuen Nutzungsverträge wurden von den Landeigentümern der ca.80 Hektar bereits unterzeichnet.
In Vorbereitung auf die Planung musste von März bis August 2015 eine Großvogeluntersuchung durchgeführt werden. Hierbei wurden Bestände von Störchen festgestellt.
Der Gemeinderat der knapp 300 Seelen-Gemeinde Huje besitzt 9 Gemeindratsmitglieder von denen 5 befangen waren und so an der gefällten Entscheidung, den B-Plan aufzuheben, nicht teilnehmen konnten.
Der Leitende Verwaltungsbeamte Volker Tüxen machte bei der Einwohnerversammlung deutlich, dass die Gemeindevertretung nur äußerst begrenzt auf die Umsetzung des Windparks Einfluss nehmen kann. Das Land Schleswig-Holstein gibt über den Landesentwicklungsplan und die Regionalpläne die Nutzung der Grundstücke vor. Die Gemeinde kann diese politisch gesteuerten Planungen nicht aushebeln.
Peter Lüschow als Sprecher der Interessengemeinschaft der Landeigentümer nahm Stellung:  Die Landeigentümer sind sich dahingehend einig, dass die Gemeinde einen finanziellen Mehrwert erhalten soll. Die Grundstückseigentümer sagen zu, anteilige Pachteinnahmen in Höhe von mind. 3.750,00 Euro je Anlage in eine Stiftung zu geben. Den gleichen Betrag wird die Betreiberfirma ebenfalls beisteuern.
Diskutiert wurde mit 50 Teilnehmern der Sitzung sachlich.
Unter anderem wird ein Wertverlust der Gebäude in Huje befürchtet. Kritisch wird die vorgesehene Höhe von 200 Metern gesehen. Erörtert wurde der bereits jetzt vorhandene Schattenwurf und die auftretenden Immissionen.
Michael Schmidt sagte zu, dass der Schattenwurf gesteuert und letztendlich bis auf „Null“ reduziert werden kann. Im Bedarfsfall sind entsprechende Hinweise an die örtlichen Vertreter des Windparks zu geben.
Stellvertretender Bürgermeister Jens-Uwe Veit führte aus, dass die Gemeinde zwingend auf Einnahmen aus der Windenergie angewiesen sei.
Die Aufbauposition der neuen Windkraftanlagen ist noch nicht endgültig bestimmt, denn die geplanten Anlagen werden nicht auf dem jetzigen Standorten errichtet.
Das Fundament der Altanlagen bleibt ab einem Meter unter der Erdoberfläche bestehen.


In Mehlbek an der Tonkuhle Muldsberg ist seit einigen Wochen dieses Schild aufgestellt und lässt erkennen, dass nicht alle Nutznießer der neuen Planung sind. Proteste gegen die Windkraftanlagen gibt es vor allem von den Anwohnern im Lerchenfeld in Mehlbek.

Der Bürgermeister in Mehlbek Gerd Krause lädt die Bürger am 14.1.2016 zu einer Einwohnerversammlung um 19:30 Uhr in das Vereinsheim der Gemeinde ein.  Ein Tagesordnungspunkt der Sitzung wird Repowering des Windparks Huje/Nutteln sein.

Die Fundamente (im Bild noch ohne Beton - aufgenommen in Looft Febr.15) werden zum größten Teil beim Rückbau in der Erde bleiben.

Auf Karten der Landesregierung sind mögliche Flächen für Windkraftanlagen eingezeichnet. Hier ein Ausschnitt der Karte.
Zu den Abwägungsbereichen der Windenergienutzung in SH geht es HIER

Für unsere Region ist dort die PDF- Datei Planungsraum III West veröffentlicht.
Die Landesplanungsbehörde ermittelt zurzeit im Rahmen der Neuaufstellung von Regionalplänen geeignete Flächen zur Windenergienutzung. Die Planungen sind noch nicht abgeschlossen.
Weiter heißt es in einem Schreiben der Landesregierung: "Das Kartenmaterial können Sie mit Hinweis auf den Urheber (Landesplanung/Staatskanzlei) in Ihrem regionalen Blog nutzen. Beachten Sie aber, dass die genauen Abgrenzungen der Tabu- und Abwägungsbereiche sich aufgrund neuer Erkenntnisse im weiteren Verfahren noch ändern können. Daher sind die Karten nicht rechtsverbindlich."
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Aus der Kreistagssitzung vom 15.12. 2015

Einstimmigkeit zum Thema Abfallwirtschaft im Kreis Steinburg
Am Rednerpult: Dr. Jürgen Ruge stellt die neue Abfallentsorgung vor

Der Vorsitzende vom Umweltschutzausschuss Dr. Jürgen Ruge (Bündnis 90/Die Grünen) erhielt mit dem Beschlussvorschlag des Gremiums zum Thema Abfallentsorgung  in zwei Tagesordungspunkten  alle Stimmen für  die neuen Satzungen.

 Die Abfallentsorgung und  die Gebühren für die Müllentsorgung im Kreis Steinburg werden sich dementsprechend ab 2016 ändern und zwar nicht zum Nachteil der Bürger, so jedenfalls der Ausschussvorsitzende.
Bevor Ruge die Daten und Zahlen aus dem Beschlussvorschlag bekannt gab, bedankte er sich bei der Kreisverwaltung, da diese im Vorwege gute Arbeit geleistet hätte, um mehr Komfort und Leistungen für den Bürger im Kreis  bieten zu können.
So wird vorerst in Zukunft:
Das Altpapier im Kreis Steinburg  nicht mehr monatlich, sondern der Ausschreibung entsprechend, 4-wöchentlich und damit 13x im Jahr abgefahren.

 Ab dem 01.01.2016 wird die Sperrmüllabfuhr im Kreis Steinburg von vier festen Terminen im Jahr auf die Sperrmüllabfuhr auf Abruf mit zwei möglichen Abholterminen umgestellt.

 Zusammen mit dem Sperrmüll einschl. Altmetall werden auch Elektro- und Elektronikgeräte eingesammelt.
 Die Sammlung von Altmetall und Elektroaltgeräte erfolgt mit einem gesonderten Fahrzeug, so dass eine Verwertung sichergestellt ist.

Der Bürger hat drei Möglichkeiten, die Sperrmüllabfuhr und die Abfuhr der Elektro- und Elektronikgeräte anzufordern: per Internet (online-Formular), per Brief/Karte, per Telefon. oder per Fax.

Die Abfuhr erfolgt innerhalb von 3 Wochen nach Eingang des Abrufs.
 Die Bürger werden mind. 3 Tage vorher über den Abfuhrtermin informiert.

 Fa. Bischof als neuer Entsorger ab dem 01.01.2016 für Rest- und Bioabfall und Papier wird Info -Karten für die Verteilung an die Bürger erhalten.

 Seit einigen Jahren können die Bürger im Kreis Steinburg für ihre Gartenabfälle die sog. Saisonbiotonne bestellen.
Auch entspricht es der lebensnahen und gängigen Praxis, dass Gartenabfälle (kleinerer Strauchabschnitt, Wildkräuter, Blumen, etc.) über die Biotonne entsorgt werden.

Es ist geplant, im nächsten Jahr alle Grundstückseigentümer im Kreis Steinburg, die keine Biotonne angemeldet und keine Erklärung abgegeben haben, wie die auf dem Grundstück anfallenden Bioabfälle verwertet werden, anzuschreiben.
Im Vorfeld wurde in Krempe ein Pilotprojekt durchgeführt. Die hieraus resultierenden Erfahrungen fließen nunmehr nicht nur in die Satzungsänderung ein, sondern bilden auch eine gute Grundlage für die Anschreibaktion 2016.
Es hat sich gezeigt, dass nebeneinander liegende Grundstücke mit Ein-Personen-Haushalten durchaus eine gemeinsame Biotonne nutzen würden.
 Hiervon profitieren insbesondere Haushalte mit älteren Menschen.
Wer keine Biotonnen nutzen möchte, weil alle auf seinem Grundstück anfallenden organischen Abfälle fachgerecht und vollständig verwertet werden, muss in Zukunft eine schriftliche Erklärung abgeben.
 Diese sei übersichtlich und kann auch auf der Homepage des Kreises heruntergeladen werden.
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Itzehoe den 24.Oktober 2015

 2. Störbrücke wurde freigegeben

Hunderte von Besuchern ließen es sich nicht nehmen, einen Fußmarsch über die gut einen Kilometer lange neue Brücke zu unternehmen.
Gegen Mittag der symbolische Akt: 
Feierlich durchtrennten von rechts der 1. stv. Landrat Dr. Heinz Seppmann mit  Bürgervorsteher Heinz Köhnke, Reinhard Meyer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie, MdB Dr. Karin Thissen sowie der Parlamentarischer Staatssekretär Enak Ferlemann das Band.
Volksfeststimmung auf der neuen Störbrücke bei milden Temperaturen.
Bei der Eröffnungsveranstaltung auch dabei MdB Dr. Karin Thissen, die morgen zum öffentlichen Frühschoppen nach Hohenaspe um 11 Uhr in den Gasthof zur Linde kommt.
Durfte bei der Freigabe nicht fehlen: Kai Uwe Schacht, Leiter der Itzehoer Niederlassung des Landesbetriebs für Straßenbau

Bevor die Autos über das neue Bauwerk fahren können, hatte die Bevölkerung wie im Juni 2010 bei der Eröffnung der 1. Brücke Gelegenheit, das neue Brückenbauwerk im Rahmen eines Brückenfestes zu erkunden. 
Durch den Bau der Brücken wird die Autobahn zwischen Heide und Hamburg durchgehend vierspurig befahrbar.

 Das Gesamtprojekt wird Mitte 2016 mit der Freigabe der Richtungsfahrbahn Heide fertiggestellt. 

Der angereiste Staatssekretär vom Bundesministerium für Verkehr Enka Ferlemann und der Wirtschaftsminister Reinhard Meyer des Landes Schleswig-Holstein riefen in ihrer Begrüßungsansprache über den Lückenschluss in Itzehoe Zahlen und Daten in Erinnerung:

Mit dem Ausbau des Verkehrsweges wird eine großräumige Verbindungsachse an der Westküste Schleswig-Holstein geschaffen, die sich der Bund einiges kosten lassen hat:
Für den rund 7,5 km langen Bauabschnitt einschließliche der Störbrücken wurden rund 159 Millionen Euro investiert.

Die Planungsfertigstellung der Brücken wurde eingehalten und so gibt es jede Menge Grund zum Feiern. 
Laut Ferlemann ist die A23 "eine echte Wohlstandsachse für die Region." 
Ab November wird die Brücke vierspurig befahrbar sein und geblitzt soll dort (laut Ferlemann) auch nicht. (Versprochen?) 
Die Gesamtmaßnahmen werden voraussichtlich im Sommer 2016 beendet. 
Eine 10 jährige Baumaßnahme wird damit in absehbarer Zeit abgeschlossen.

Hier geht es zur Diashow der Eröffnungsveranstaltung:
 
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Itzehoe den 14.10. 2015

Erstaufnahmeplätze werden auf dem Prinovisgelände verdoppelt

Die Einrichtung (auf diesem Blog berichtet -nach unten scrollen) wird von knapp 1000 Flüchtlingen auf 2000 aufgestockt. Die Unterbringung soll in  in neu aufgestellten Containern auf dem Gelände erfolgen.
Info HIER

  Kreistagssitzung vom 30.09.2015

Flüchtlingssituation im Kreis Steinburg

Kreistagssitzung am 30.9. gegen 18 Uhr

Aus dem Bericht des Landrats:

Landrat Torsten Wendt war am Vormittag auf Einladung des Ministerpräsidenten Torsten Albig mit Itzehoes Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen in Kiel und erhielt neue Informationen zu den Flüchtlingszahlen.
In der einberufenen Kommunalkonferenz wurde die Flüchtlingssituation in SH thematisiert. 
Die Sitzung eröffnete Ministerpräsident Torsten Albig mit den Worten:
" Ich möchte, dass Flüchtlinge in diesem kommenden Winter nicht hungern und frieren müssen"
Die aktuelle Situation laut Landrat Wendt sieht wie folgt aus:
"Pro Tag werden in Schleswig Holstein 400 Flüchtlinge bis Jahresende ankommen."
Das bedeutet, mindestens weitere 30.000 Menschen werden in Schleswig-Holstein bis zum Jahresende erwartet.
Im Kreis Steinburg gibt es 3 Erstaufnahmelager: Kellinghusen, Glückstadt und Itzehoe.
In der kommenden Wochen werden 15.000 Flüchtlinge an die Kreise in SH weiter gereicht.
Auf Grund der neuen Zahlen sieht Wendt eine schwierige Situation auf den Kreis zukommen. Augenblicklich würde nach mehreren Telefonaten immer noch Wohnraum gefunden, aber ob so viele Menschen in kurzer Zeit untergebracht werden können, sei fraglich.
Wendt schließt nicht aus, dass der Kreis eigene Notunterkünfte anbieten muss, falls die Amtsverwaltungen in den Gemeinden keine Wohnungen mehr anbieten können.
Ein eingerichteter Verwaltungsstab im Kreis versucht die schwierige Lage zu koordinieren.
Die Hoheit liegt für die Erstaufnahmelager letztendlich beim Landespolizeiamt, die die Verwaltung übernahm.
Der Ruf nach Wohnungsbau wird lauter.

Am 1.Oktober erhalte ich voraussichtlich eine Führung im Erstaufnahmelager in Itzehoe und so wird mein Bericht an dieser Stelle in Kürze weitergehen.
...
Itzehoe den 1. Oktober

Anlaufstelle für Flüchtlinge in Itzehoe im "Camp Prinovis"

In der Erstaufnahmeeinrichtung in Itzehoe auf dem ehemaligen Prinovisgelände werden in den Hallen seit Montag den 28.9. an die 400 Flüchtlinge untergebracht. 
Da wo vor wenigen Jahren große Maschinen Zeitschriften druckten, sind nun Schlafunterkünfte für Flüchtlinge aufgebaut.
Die Unterkünfte in der geheizten Halle sind separat mit Planen abgedeckt und so verbleibt ein kleiner Rest von Privatsphäre für Familien erhalten. Vier mal vier Meter ist eine Parzelle in der Regel groß. Auf dem gesamten Gelände können sich alle natürlich frei bewegen.

Die Gänge der Schlafunterkünfte sind mit einzelnen Symbolen (Sonne, Baum...) gekennzeichnet, da viele der Gäste mit unserem Zahlensystem nichts anfangen können.
Nur zugewiesene Flüchtlinge, die bereits registriert sind, werden hier aufgenommen.
Wie lange sie in der Einrichtung verbleiben werden, hängt auch von der Bearbeitungszeit ihres Asylantrages ab.
Nationalitäten sind zahlreiche vertreten. Gestern seien überraschend auch Russen und Italiener mit den Flüchtlingen angekommen.
Platz wäre ungefähr für 1000 Flüchtlinge in den unterschiedlichen Hallen, berichtet Mathis Petersen von der Hilfsorganisation Johanniter. Petersen untersteht dem Koordinator Lars Bessel und wird nach der Einarbeitung in Kiel eine geplante Aufnahme organisieren.
Von rechts Einsatzleiter Lars Bessel mit Mathis Petersen von der Johanniter Hilfsorganisation sind mit einem Team von zirka 15 Helfern vor Ort und mit viel Engagement dabei.

Weitere Betten werden in diesen Tagen aufgestellt und Duschen in den Waschräumen installiert, aber logistische Probleme stoppen die Einrichtungsaktion, da zum Beispiel Bettgestelle derzeit Mangelware geworden sind.

Die Kantine im ehemaligen Prinovisgebäude ist wieder zu erkennen und bietet gute Dienste.
"Das Essen wird per Catering antransportiert und alles verläuft ruhig", so Petersen, der aus Kiel stammende hauptberufliche Mitarbeiter der Hilfsorganisation Johanniter.

 Die Gäste des Hauses werden bei den Arbeiten mit eingebunden, inwieweit es klappen wird, muss sich finden.

Unter anderem wird eine Kinderbetreuung in diesen Tagen eingerichtet.
 Die Duschen sind strikt getrennt, denn es gibt Frauen, die würden sich nicht unter einer Dusche waschen, in der je ein Mann geduscht hat.

50 Bundeswehrsoldaten sind beim Aufbau eingesetzt und so herrscht an diesem Morgen jede Menge Betriebsamkeit.
 In den Hallen, mit den bereits bezogenen Schlafgelegenheiten, ist es ruhig und überhaupt bekommt der Besucher nur sehr wenig von den zahlreichen Flüchtlingen mit.
Auf dem weitläufigen Gelände verteilt sich die Zahl der Menschen, die alle aus den unterschiedlichsten Ländern Zuflucht in Deutschland gesucht haben.
Neue Quartiere werden in den Hallen vom ehemaligen Druckereigelände aufgestellt, denn weitere Flüchtlinge werden erwartet.
Was im " Camp Prinovis" benötigt wird, ist auf einer Facebookseite festgehalten HIER
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den 1.9. Wacken 2015

Unionsfraktion des Kreises besucht Wasserwerk in Wacken

Bei einem Ortstermin beim Wasserverband Wacken informierte sich die  CDU Kreistagsfraktion über den aktuellen Stand der Wasserversorgung im Verbandsgebiet

„Historisch betrachtet“, klärt Dr. Guido Austen  (u. a. Geschäftsführung Wasserverband Wacken) gleich zu Beginn die Besuchergruppe auf, "ist die öffentliche Wasserversorgung in Norddeutschland noch sehr jung."
„Nach dem 2. Weltkrieg  reichte mit der Aufnahme von Flüchtlingen und einem Dürresommer 1959  eine private Wassersversorgung  über Hausbrunnen  auch qualitativmäßig nicht mehr aus. „
Es musste eine öffentliche Versorgung ausgebaut werden und die startete vorerst in den Städten und größeren Gemeinden.
Im ländlich geprägten Kreis Steinburg war es schwer, einen kostendeckenden  Ausbau durchzuführen.
In Wacken entstand das Wasserwerk 1977, aber die umliegenden Gemeinden versorgten sich lokal selbst mit Brunnen und teilweise kleinen Wassergenossenschaften.
1989 wurde eine Brunnengruppe in Pöschendorf erschlossen und die nutzte der Zweckverband  als Start um Leitungen zu verlegen.
Der Ausbau  der öffentlichen Wasserversorgung wurde durch genehmigte Fördermittel erleichtert und der Zweckverband konnte jährlich weitere Gemeinden erschließen.
Diese Entstehungsgeschichte ist kaum 20 Jahre vergangen und fast schon wieder in Vergessenheit geraten, erinnert Guido Austen bei seinen Ausführungen.
Inzwischen gehört der Zweckverband Wasserwerk Wacken mit einer jährlichen Förderleistung von sieben Millionen Kubikmetern Wasser zu den größten Trinkwasserversorgern in Schleswig-Holstein

 Hohe Eisen- und Mangankonzentrationen sind im Grundwasser zu finden, da es lange durch viele Erdschichten gelaufen ist. Sie verursachen den braunen Farbton im Wasser nach der Sauerstoffzugabe.
Aufbereitung vom Lebensmittel Wasser
Dr. Guido Austen  erklärt den Kreistagsabgeordneten, wie Eisen und Mangan aus dem Wasser im Wasserwerk gefiltert wird. 

Für die Versorgung betreibt der Zweckverband die Wasserwerke Wacken und Warringholz im Kreis Steinburg, sowie das Wasserwerk Kuden im Kreis Dithmarschen.

Mehr als 25 Gemeinden werden  durch die Wasserwerke Wacken und Warringholz mit Trinkwasser versorgt.
Die gesamte Wasserversorgung in Schleswig-Holstein läuft laut Austen über das Grundwasser – es gibt also keine Oberflächenwasseraufbereitung, wie sie in vielen Bundesländern notwendig ist.

„Wir haben das große Glück in einer Region zu leben, in der eine ständige Grundwasserneubildung durch Niederschläge verzeichnet werden kann. Der Kreislauf des Wassers funktioniert“, so Dr. Guido Austen.

  Ein Wasserverkauf zum Beispiel nach Saudi-Arabien ist nur schwer möglich. Wasser kann nicht wie Strom weitergleitet werden.
Die Trinkwasserversorgung würde bei Mischung mit anderen Werken ein Problem für die Wasserqualität bedeuten.
Weiter informiert der Geschäftsführer, dass die 11 Förderbrunnen im Bereich Wacken unterschiedliches Wasseralter fassen. 20-200 Jahre alt sei das Brunnenwasser, das vorab durch eine große Filterstrecke unter Gelände angekommen ist.
Das Wasser wäre laut Austen absolut keimfrei.

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Agethorst den 8.7.

Bürgermeistergesprächsabend im Schweinehof

Gut 100 Bürgermeister, Bürgervorsteher, Amtsvorsteher und leitende Verwaltungsbeamte aus dem gesamten Kreis Steinburg folgten der Einladung der Steinburger CDU zum mittlerweile 17. Bürgermeistergesprächsabend in Agethorst. 
In diesem Jahr hielt das Grußwort der Landesvorsitzende der CDU Schleswig-Holstein Ingbert Liebing  
Gastgeber der Gesprächsrunde: Von rechts Kreispräsident Peter Labendowicz, Heiner Rickers - MdL CDU-Kreisvorsitzender, Mark Helfrich - Mitglied des Bundestages, Hans-Jörn Arp - Mitglied des Landtages und ( nicht im Bild) der Vorsitzende der CDU Kreistagsfraktion Dr. Reinhold Wenzlaff.

Heiner Rickers freut sich, unter den zahlreichen Gästen auch zwei Bundestagsabgeordnete begrüßen zu können. Mark Helfrich und Ingbert Liebing berichteten in ihren Ansprachen von ihrer Arbeit im Bundestag.
Rickers bedankte sich bei dem Altbürgermeister aus Fitzbek Henning Ratchen. Das ehrenamtliche Engagement verschaffte dem ehemaligen Verbandsvorsteher im Breitbandzweckverband Steinburg einen Namen.
Ingbert Liebing bedankte sich für die Einladung und ist begeistert von der parteiübergreifenden Veranstaltung, bei der nicht alle einer Meinung sind, aber die gleichen Herausforderungen zu meistern haben.
Die Herausforderungen unserer Zeit weiß er dann auch gleich zu thematisieren:
Kritisch sieht der Bundestagsabgeordnete das Finanzausgleichsgesetz, dass vor einem halben Jahr in SH in Kraft getreten ist. 
"Die tatsächlichen Auswirkungen werden uns sicher erst in den kommenden Monaten klar werden", so Liebing. "Der Kommunale Finanzausgleich sollte transparenter und nachvollziehbar sein. Es ist nicht zu verstehen, wieso Agethorst nach dem nun geltenden Gesetz nun 4000,- € weniger erhält, Wacken 36.000,-€ weniger und Büttel 242,000,- mehr. "
Liebing stellt klar, dass die Kommunen vor großen Herausforderungen stehen und geht damit auf die steigende Zahl der Flüchtlinge ein.
" Als Gastgeber für die Menschen, die aus Angst vor Tod und Verfolgung bei uns Schutz suchen, müssen  die Kommunen für Unterbringungen und Betreuung sorgen."
"Mindestens die Hälfte der Asylbewerber - so Liebing- kommen aus Ländern, in denen es keine politische Verfolgung und keinen Bürgerkrieg gibt. Serbien, Albanien, Mazedonien und Kosovo sind sichere Herkunftsländer." 
"Diese Asylbewerber müssen, wenn sie ihr Verfahren rechtskräftig abgeschlossen wurde, auch wieder nach Haus gebracht werden, ansonsten werden die Probleme vor Ort, in Städten und Gemeinden noch größer - und die große Aufnahmebereitschaft, die wir heute noch zum Glück haben, wird Schaden nehmen". 

Mark Helfrich erinnert an die Erfolgsgeschichte Breitband und  informiert über die Aufwendungen der Bundesregierung für Schleswig- Holstein. 
Leistungen für Infrastruktur (Nord-Ostsee-Kanal / Störbrücke) wurden bereits in die Hand genommen. Weitere Maßnahmen stehen an. 
Im Gespräch ist natürlich das  Thema der "Schicksalsgemeinschaft Griechenland":
 "Falls keine Einigung mehr gefunden wird, wird Deutschland eine humanitäre Hilfe leisten", erklärte Mark Helfrich.

Hans- Jörn Arp lobt die gute Zusammenarbeit im Kreis und bedankt sich bei den Gästen dafür. 
Arp erinnert daran, dass das Treffen der Bürgermeister eine Idee vor 17 Jahren vom früheren Kreispräsidenten Fiete Tiemann war. 
Nach vielen Informationen wurde aufgetischt:  Ein herzhaftes Essen rundete den diskussionsfreudigen Abend im alten Gast- Jagdhaus in einer idyllischen Landschaft ab. 
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Itzehoe den 25.6. 21:30 Uhr

Standortentscheidung für das geplante Kreistagsgebäude

Nach langer Sitzung wurde vom Steinburger Kreistag eine  Entscheidung zum Kreistagsneubau getroffen.
Mit 19 zu 23 Stimmen entschieden die Abgeordneten den Standort in Itzehoe beizubehalten und dort neu zu bauen. Das Bauvorhaben bei Alsen wurde somit abgelehnt.

Zurück auf Start!

Im Sitzungssaal des Kreistages wurde es voll an diesem Abend.
Jede Menge Gäste zwängten sich gegen 17 Uhr in den Zuhörerraum und hier kam es gleich beim Start der Sitzung zum Unmut, als die Lautsprecheranlage nicht funktionierte.
Die Art der ausgedrückten Empörung darüber, machte gleich zu Beginn die angespannt Situation der Zuhörerschaft klar.
Sehr deutlich ließen die Kommentare aus dem Publikum erkennen, für welchen Standort des Kreishauses es sich aussprach.
 Die Bürgerinitiative war hier mit klarer Meinung gegen den Standort Alsen vertreten. Das Stadtmanagement Itzehoe, Itzehoer Verwaltungsangestellte und Beauftragte für behinderte Menschen hatten allesamt nur ein Anliegen:  der Kreistag sollte sich mit dem Bauvorhaben für den derzeitigen Standort entscheiden.
Kurz nach  21 Uhr dann die Erleichterung für die hier Anwesenden, als die Abstimmung zu Gunsten für die Quartierslösung ausging.
Ob die Bürgerinitiative, die für den Fassadenerhalt des Kreistagsgebäudes vor einem Jahr einen Bürgerentscheid ins Leben rief, sich wirklich freuen kann, ist fraglich.
Willi Göttsche von der FDP -Fraktion erinnerte die Kreistagsabgeordneten daran, dass in einem Jahr der Bürgerentscheid nicht mehr bindend ist und so könne ein Abriss vorgenommen werden, da die Lebenserwartung der Bauwerke abgelaufen ist.
Dem Antrag, das Kreisgebäude -Bahnhofshotel nicht zu sanieren, wurde zugestimmt.

Die Abgeordneten des Kreistages machten es sich mit einer Entscheidung nicht leicht, wie aus den zahlreichen Wortmeldungen der Parteien mit den unterschiedlichsten Meinungen deutlich wurde.

Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der der SPD Rudolf Riep setzte sich geschlossen mit seiner Partei für den Standort im Zentrum ein.  Im Fazit: Zu teuer, zu weit entfernt von Itzehoes Innenstadt, schlecht erreichbar und ein zu erwartender Kaufkraftschwund legen die Politiker fest.

Reichlich Argumente für das Alsengelände gab es von der CDU-Fraktion, von der Piraten-Fraktion (Dr. Sigfried Hansen) und vom Bauauschuss (Vorsitzende Ilona Adamski)

Zum Thema Standortfrage stellt Landrat Torsten Wendt zahlreiche gute Gründe in den Fokus, die eine Entscheidung für das Alsenglände in einem Licht mit einer aussichtsreichen Zukunft für Itzehoe darstellt.
Nicht alle CDU Fraktionsmitglieder unterstützen diese zukunftsorientierte Planung, da sie teilweise im Stadtrat von Itzehoe tätig sind.
 Also wird wie es scheint, nun in der Vikoriastraße in Itzehoe ein neues Verwaltungsgebäude gebaut. 


Emil Lorenz (Wählerinitiative) lehnt eine Standortverlegung des Kreistages strickt ab.
Kreistagsabgeordneter Ralf Dudde aus Hohenaspe lächelt kurz vor der Abstimmung noch zuversichtlich. Später ist er enttäuscht.


Es wird spannend im Kreistag in Itzehoe

Am Donnerstag, dem 25. Juni 2015, um 17.00 Uhr, findet eine Sitzung des Kreistages des Kreises Steinburg statt. Sitzungsort ist der Kreistagssaal, Viktoriastr. 16-18
Im Top 10 der Tagesordnungspunkte geht es um die Fortsetzung des Planungsprozesses - Kreishausneubau - mit der Standortentscheidung
Info HIER

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Im Rückblick:

Kreis Steinburg den 6.7.2014

21:30 Uhr - der Bürgerentscheid war erfolgreich

Die Fassade des Kreistagsgebäudes soll erhalten werden. Eine neue Lösung muss nun vom Kreistag gefunden werden. Die Bürgerinitiative feiert ihren Sieg. Die benötigten 11018 Ja-Stimmen wurden am Ende der Abstimmung mit 11160 Ja-Stimmen überflügelt.
Zu den Ergebnissen der Wahl im Kreis Steinburg geht es HIER
 Kreishaus in Itzehoe mit der Kreishaus-Fassade, die viel Wirbel verursacht und zu einem Bürgerentscheid führt.

Gedanken zum Ausgang des Bürgerbegehrens

Der Ausgang der Abstimmung zum Bürgerentscheid „Fassadenerhalt vom Kreistagsgebäude“ war für viele überraschend.
 Bürgermitwirkung  ist als Erfolgsfaktor guter Kommunalpolitik zu sehen und so kann man einerseits dem Kreis Steinburg nur gratulieren, anderseits ergibt ein organisiertes Einzelinteresse noch kein Gemeinwohl.

Ein gewählter Kreistag, der aus allen Parteien zusammengesetzt ist und der mit (gehen wir davon aus) Sachverstand eine Meinung zum Thema Fassade am Kreistagsgebäude erarbeitete und zur einheitlichen (!) Abstimmung brachte, wurde erfolgreich von der Bürgerinitiative in Frage gestellt.

Wissenswert wäre an dieser Stelle, was dem Steuerzahler diese bislang umfangreichen Planungen  gekostet hat.
Schade auch, dass die Verwaltung keine Kostenaufstellung für ihr Neubauprojekt gegeben hat.
Es fehlten weiter Informationen, was geschehen sollte, wenn die Bürgerinitiative sich mit ihrem Anspruch – dem Fassadenerhalt- durchsetzt.
Würde der Kreistag in bei dieser (nun eingetroffenen) Konstellation einen Neubau auf dem Gelände Alsen in Betracht ziehen?
Wer würde in diesem Fall das renovierungsbedürftige Gebäude in der Viktoriastraße übernehmen?
Die Bürgerinitiative?

Wenn der Kreistag so wenig Ansehen im Kreis besitzt, dass seine Entscheidungen angezweifelt werden, könnte man darauf Rückschließen, dass der Bürger nicht sonderlich am Kreis hängt und so eine Umstrukturierung – Zusammenlegung der Kreise Pinneberg/Dithmarschen/ Steinburg ins Auge gefasst werden kann. Es würde Geld sparen und ein neues Kreishaus bräuchte man auch nicht. 
Maike Dudde

Itzehoe 1. Juli 2014

329. Sitzung des Kreistages des Kreises Steinburg

Jede Menge Tagespunkte am letzten Junitag waren im Kreishaus angesagt.

Zum Beispiel hier die Benennung vom 2. stellvertretenden der Kreiswehrfühung.
Timo Plath (aus Wrist) wurde nach Zustimmung des Kreistages in das 6 jährige Ehrenamtverhältnis berufen.
Landrat Torsten Wendt benennt Timo Plath zum 2. Stellvertreter der Kreiswehrführung

Weiter ging es um die Neuordnung der Verwaltungsgliederung.
Demnach wird die Verantwortung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit aus dem Dezernat 1 herausgenommen und direkt dem Bereich des Landrates zugeordnet. Begründet u. a. mit der bisherigen guten Pressearbeit von Frau Britta Gladki ( aus Hohenaspe) und dem Wunsch, die Öffentlichkeitsarbeit der Kreisverwaltung in Zukunft noch zu verstärken.

Zu "Top 10" an diesem Abend: Jede Menge Geld will der Kreis für das Projekt Vielzweckhafen (Multi-Pupose-Pier) im Wirtschaftsraum Brunsbüttel in die Hand nehmen.
Der Kreis Steinburg ist weiterhin bereit, sich zu einem Drittel mit den kommunalen Projektpartnern (Dithmarschen und der Stadt Brunsbüttel) an der Planung des Universalhafens zu beteiligen.
Einwände gegen diese Beteiligung gab es von Hans-Emil Lorenz (Wählerinitiative Steinburg) und
 Sven Baumann (Bürgerliste Steinburg). Sie erhoben große Bedenken gegen das kostenintensive Projekt der Landesregierung.
 Es soll eine Bedarfsanalyse erstellt werden.
40 Abgeordnete stimmten für die Beteiligung am Multi-Pupose-Pier und sehen damit eine Chance, der Region eine Logistikdrehscheibe mit vielen Arbeitsplätzen zu werden.  Die 2 Nein-Stimmen fielen da nicht ins Gewicht. Info zum Thema der SHZ HIER

Seinen Unmut äußerte Landrat Wendt zum Schluss der Sitzung unter " Mitteilungen"
In ungewohnter Schärfe nahm der Landrat Bezug auf den letzen Artikel der Norddeutschen Rundschau über die Aussagen der Bürgerinitiative für den Fassadenerhalt. "Die Organisation weiß Null und behauptet eine ganze Menge": so Wendt.
Die Initiative würde mit Unterstellungen und falschen Tatsachen arbeiten. Dies kann der Kreis Steinburg nicht im Raum stehen lassen. Eine Stellungnahme der Kreisverwaltung gibt es HIER



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Kaaks den 20.9. 2014

CDU-Kreistagsfraktion besucht den größten und modernsten Milchviehbetrieb im Kreis Steinburg

Die Stallanlage am Ortsrand von Kaaks wurde 2010 erstellt und war für Familie Heiko Fischer eine große Herausforderung
Der Betriebsinhaber begrüßt die Gruppe des Kreistages und führt sie zu Beginn durch die Stallanlage im Ort, die aus dem elterlichen Betrieb übernommen wurde.
  In modernisierten Stallungen wird hier die Milchvieh-Nachzucht in Laufstallhaltung auf Stroh aufgezogen und außerdem trockenstehende Mutterkühe vor dem Kalben versorgt. 

Am 2. Standort des Betriebes kamen die Fischers nicht umhin vor Baubeginn, der ab 2005 geplanten modernen Stallanlage, eine Infrastruktur zu schaffen. Der Zugang zum Gelände - Asphaltstraße/Strom / Wasser - allesamt eine finanzaufwendige Aktion, bei der noch für keine einzige Milchkuh eine Unterkunft bereit stand.
2010 wurde der Stall für die ersten Tiere fertig gestellt. Es entstand das Melkhaus und die Gülle-Lagune.
2011 wurde der Stall noch einmal gespiegelt. 
2012 entstand eine große Siloanlage und eine umfangreiche Futterlagerhalle. Eine Maschinenhalle wurde gebaut und seit 2012 besteht eine eigene Stromversorgung mit 1 Megawatt- Spitzenleistung.
Drei mal am Tag werden in dieser Melkanlage 500 Milchkühe gemolken
Täglich wird die Milch aus den Kühltanks abgeholt

Laut Milchviehhalter Fischer haben sich Roboter-Melkanlagen bei seinem großen Milchviehbestand nicht bewehrt. Mit 10 Angestellten werden die Tiere rund um die Uhr versorgt. 2 Melker im Melkstand übernehmen das Melken der 500 Hochleistungskühe pro Schicht und so sei man näher am Tier dran, informiert Heiko Fischer.
Den Kühen geht es vom Augenschein her im Laufstall gut. Die überdurchschnittliche Milchleistung der Tiere sagt auch aus, dass sie optimal versorgt werden. Die Anlage ist nach neuesten  technischen Maßstäben erstellt.
 Sehr viel Mühe wird sich bei der Laufstallhaltung mit den Liegeplätzen der Kühe gegeben. Die Tiere liegen im Tiefeinstreu - im Stroh. Die meiste Milch wird bei Milchkühen im Liegen produziert - sie benötigen hohe Liegeleistungen. 
Einmal in der Woche werden 30 Tonnen Stroh, Mist, Kalk Mischung in die Liegeboxen eingefahren. Die hohe Milchleistung der Tiere im Stall sei laut des Betriebsinhabers, durch die gute Fütterung gegeben. 26 kg Trockenfuttersubstanz pro Tier und Tag ist ein überaus hoher Wert. Die  Fütterungen finden 3 mal am Tag statt. 
Für den Anbau der Futterpflanzen besitzt der Milchviehberieb rund 320 Hektar Land, die aber zum größten Teile Pachtland sind und da drückt der Schuh - so Heiko Fischer. Bei sinkenden Milchpreisen wäre sein Unternehmen mit der Finanzierung am Limit.

Zum Kritikpunkt der Ganzjahresstallhaltung geht der Milchviehhalter Fischer ein :
"Wenn die Kuh einen Weidegang vom 15. April -15.Oktober hat, sind auch nicht alle Tage schön.
Eine Wohlfühl- und Funktionstemperatur hat die Kuh bei 4° und so ist sie einem Stress bei Wärme ausgesetzt. Im Stall liegen sie immerhin im Schatten und die Tiere haben hier die beste Haltung, die man ihnen nach heutigem Stand der Technik zukommen lassen kann."

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