Mittwoch, September 17, 2014

September 2014

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Ankündigung:

Heute den 30.9. Kreistagssitzung in Itzehoe 

Info HIER

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Hohenaspe den 29.9.

Im Kindergarten wird gekocht

Am Fenster der Igelgruppe  im Kindergartgen Unterm Regenbogen entstand diese hübsche Bastelarbeit. "Frederick mit der Mäusefamilie auf der Suche nach Nahrung für den Winter."

 Im Kindergarten Unterm Regenbogen dreht sich in dieser Woche alles um das Thema - Ernte -. Der Herbst bietet eine gute Gelegenheit, mit Kindern über das Wachsen und Reifen von Gemüse zu sprechen.
Landfrauen aus dem Verein Hohenaspe und Umgebung zeigten den Jungen und Mädchen, wie man eine schmackhafte Mahlzeit aus Kartoffeln und Mohrrüben zaubern kann.
Am 29. bereiteten die Kindergartenkinder aus der Igel- und Mäusegruppe unter Anleitung einen Kartoffelauflauf zu. Am folgenden Tag wird auch mit zwei weitere Gruppen des Kindergartens gekocht.
Sehr eifrig waren die Kochschüler am Werk.

Es wurde geputzt und geschält. Bereits vorgekochte Kartoffeln wurden in Scheiben geschnitten.
Ups, ist das Messer stumpf? Auch wenn die Landfrauen noch ab und an helfend eingreifen mussten, so ging die Arbeit doch rasch von der Hand. Alle Kinder waren äußerst konzentriert bei der Arbeit. 
Es riecht schon mal gut ...
und geschmeckt hat es anscheinend auch. In beiden Kindergartengruppen wurden zahlreiche Auflaufformen geleert. 
Weitere Fotos vom Kochen mit den Kindern  unter "Aktionen im Kindergarten"
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Hohenaspe

Ankündigung Garagenflohmarkt 

Plakat bei Facebook entdeckt:
Hohenlockstedt den 28.9.

Ernteumzug beim Familientag in Hohenlockstedt

 Die neu gekrönte Pellkartoffelprinzessin Fredrike Moldrecht beim Start des Umzuges durch die Gemeinde.

Ein Meer von Farben bot an diesem sonnigen Tag der Ort Hohenlockstedt.
 Etliche der  6000 Einwohner, mit den zur Gemeinde hörenden  Ortsteilen Lockstedter Lager, Ridders, Hohenfiert, Springhoe, Hungriger Wolf und Bücken, säumten die Straßen.
Der Ernteumzug mit dem Bühnenprogramm am Familientag ist auch in diesem Jahr der Höhepunkt zahlreicher Veranstaltungen rund um die Kartoffel in dieser Gemeinde.
 Die Pellkartoffeltage mit den gekrönten Majestäten - in diesem Jahr Nadine Siebert  und Prinsessin Frederike Moldrecht - sind längst auch überregional bekannt.
Fotos vom langen Ernteumzug mit den Musikzügen aus Hohenlockstedt, Kellinghusen, Itzehoe und Looft in einer Diashow:

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Hohenaspe den 27.9.

Kastaniensammler unterwegs


Sie gehören seit eh und je zum Herbstbild dazu: Bei milden Herbsttemperaturen sind sie in diesen Tagen unterwegs, die Kastaniensammler. 

Reiche Beute hat dieser junge Mann bereits in seinem Gefährt verpackt. "Die meisten Kastanien gibt es nicht in der Kirchenstraße, sondern beim Feuerwehrgerätehaus": so die Info des Fachmanns.
 Was er mit seinem Sammelgut anfangen will, möchte ich wissen: "Weiß ich noch nicht so genau, erstmal sammeln" so die Auskunft des eifrigen Schülers. Zu Haus hätte er schon säckeweise davon.
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Hohenaspe Sportplatz den 27.9.

Fußball live auf dem Hohenasper Sportplatz

 Jede Menge Zuschauer verfolgten an diesem sonnigen Herbsttag die Begegnung SC Hohenaspe I - TSV Lägerdorf.
Das Heimspiel um 14 Uhr Hohenaspe II - B.S.C. Sportfreunde Itzehoe fiel aus, da die Itzehoer nicht genügend Spieler auf den Platz bringen konnten.
Das anschließende Spiel versprach Spannung, obwohl die Tore erst zur 2. Halbzeit fielen.
Die Hohenasper wirkten spielstärker und hatten Torchancen, von denen auch eine Torben Behrens (11) umwandelte.
5 Minuten vor Abpfiff  landeten die Lägerdorfer ebenfalls einen Treffer und so endete die Partie 1:1

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Ankündigung - Sirenentest 

Am Samstag den 27. Sept. werden um 12 Uhr die Sirenensignale im Kreis kontrolliert und so werden die Alarmanlagen in allen Orten heulen.

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den 25.9.

Traurige Zahlen aus dem Kreistag
Informationen  von Ralf Dudde - Kreistagsabgeordneter 

Neues zum Kreishaus

Zum Abschluss des Bürgerbegehrens zum Kreishausneubau lassen sich die Kosten abschätzen, die der bisherige Planungsverlauf seit 2012 verursacht hat:

  • Ca. 250.000€ Durchführung eines Bürgerbegehrens, . 300.000€ Durchführung eines Architektenwettbewerbs um Ideen zur Ausführung zu sammeln, Planungs- und Überwachungskosten
  • Ca. 300.000€ erfolgte Planung zur Neubauausführung
  • Ca. 436.000€ beauftragte Neubauplanung, die nun nicht mehr benötigt wird.
Damit hat der Kreis 1,3 Millionen Euro ausgegeben ohne irgendein greifbares Resultat.
Eine ergebnisoffene Neuplanung kann nun wieder begonnen werden.

 Immerhin konnte man so für über 1 Million Euro erfahren:

 Die meisten Bürger interessieren sich nicht für einen Kreishausneubau und so wurde noch kein Planungsentwurf vorgestellt, der optisch besser gefällt als die Bestandsgebäude.

Ralf Dudde
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Neulich in ....

Am 22.3.1832 verstarb hier eine große Persönlichkeit.
Wessen Haus ich ablichten durfte?
Auflösung unter Ditt und Datt auf diesem Blog
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22.9. Aus dem Handelslblatt

Ex-Chef von Prokon steht vor der Privatinsolvenz 

Carsten Rodbertus will Hohenaspe verlassen.
Zum Artikel geht es HIER
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Hohenaspe den 21.9.

Fest der Goldenen Konfirmation in der St. Michaelis-Kirche

27 Jubilare feierten an diesem Tag die Goldene Konfirmation.
 Die Jahrgänge 63/64 hatten ganz offensichtlich Freude daran, sich nach langer Zeit einmal wieder zu treffen.
Mit einem besinnungsvollen Gottesdienst, in Durchführung von Pastorin Stefanie Warnke und dem Singkreis der Kirchengemeinde unter Leitung von Dörte Scharff, startete das 50/51 jährige Jubiläum an diesem Tag.
 Bei einem anschließenden gemeinsamen Essen feierten die ehemaligen Konfirmanden das Wiedersehen im Gasthaus zur Linde. Weitere Fotos HIER
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Kaaks den 20.9.

CDU-Kreistagsfraktion besucht den größten und modernsten Milchviehbetrieb im Kreis Steinburg

Die Stallanlage am Ortsrand von Kaaks wurde 2010 erstellt und war für Familie Heiko Fischer eine große Herausforderung
Der Betriebsinhaber begrüßt die Gruppe des Kreistages und führt sie zu Beginn durch die Stallanlage im Ort, die aus dem elterlichen Betrieb übernommen wurde.
  In modernisierten Stallungen wird hier die Milchvieh-Nachzucht in Laufstallhaltung auf Stroh aufgezogen und außerdem trockenstehende Mutterkühe vor dem Kalben versorgt. 

Am 2. Standort des Betriebes kamen die Fischers nicht umhin vor Baubeginn, der ab 2005 geplanten modernen Stallanlage, eine Infrastruktur zu schaffen. Der Zugang zum Gelände - Asphaltstraße/Strom / Wasser - allesamt eine finanzaufwendige Aktion, bei der noch für keine einzige Milchkuh eine Unterkunft bereit stand.
2010 wurde der Stall für die ersten Tiere fertig gestellt. Es entstand das Melkhaus und die Gülle-Lagune.
2011 wurde der Stall noch einmal gespiegelt. 
2012 entstand eine große Siloanlage und eine umfangreiche Futterlagerhalle. Eine Maschinenhalle wurde gebaut und seit 2012 besteht eine eigene Stromversorgung mit 1 Megawatt- Spitzenleistung.
Drei mal am Tag werden in dieser Melkanlage 500 Milchkühe gemolken
Täglich wird die Milch aus den Kühltanks abgeholt

Laut Milchviehhalter Fischer haben sich Roboter-Melkanlagen bei seinem großen Milchviehbestand nicht bewehrt. Mit 10 Angestellten werden die Tiere rund um die Uhr versorgt. 2 Melker im Melkstand übernehmen das Melken der 500 Hochleistungskühe pro Schicht und so sei man näher am Tier dran, informiert Heiko Fischer.
Den Kühen geht es vom Augenschein her im Laufstall gut. Die überdurchschnittliche Milchleistung der Tiere sagt auch aus, dass sie optimal versorgt werden. Die Anlage ist nach neuesten  technischen Maßstäben erstellt.
 Sehr viel Mühe wird sich bei der Laufstallhaltung mit den Liegeplätzen der Kühe gegeben. Die Tiere liegen im Tiefeinstreu - im Stroh. Die meiste Milch wird bei Milchkühen im Liegen produziert - sie benötigen hohe Liegeleistungen. 
Einmal in der Woche werden 30 Tonnen Stroh, Mist, Kalk Mischung in die Liegeboxen eingefahren. Die hohe Milchleistung der Tiere im Stall sei laut des Betriebsinhabers, durch die gute Fütterung gegeben. 26 kg Trockenfuttersubstanz pro Tier und Tag ist ein überaus hoher Wert. Die  Fütterungen finden 3 mal am Tag statt. 
Für den Anbau der Futterpflanzen besitzt der Milchviehberieb rund 320 Hektar Land, die aber zum größten Teile Pachtland sind und da drückt der Schuh - so Heiko Fischer. Bei sinkenden Milchpreisen wäre sein Unternehmen mit der Finanzierung am Limit.

Zum Kritikpunkt der Ganzjahresstallhaltung geht der Milchviehhalter Fischer ein :
"Wenn die Kuh einen Weidegang vom 15. April -15.Oktober hat, sind auch nicht alle Tage schön.
Eine Wohlfühl- und Funktionstemperatur hat die Kuh bei 4° und so ist sie einem Stress bei Wärme ausgesetzt. Im Stall liegen sie immerhin im Schatten und die Tiere haben hier die beste Haltung, die man ihnen nach heutigem Stand der Technik zukommen lassen kann."
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Itzehoe den 19.9.

Ausbildungsmesse AzubIZ in den Räumen des Berufsbildungszentrums - rbz 

Alle Schüler ab der 8. Klasse im Kreis Steinburg konnten sich über  Ausbildungsberufe und weiterführende Schulen der Region an diesem Vormittag sachkundig machen.
 84 Stände mit reichlich Informationen aus erster Hand - nämlich von den Lehrlingen der Betriebe oder den Schülern und Studenten der Fachschulen und Fachhochschulen.
Das rbz (regionales Bildungszentrum) fasst an die 3600 Schüler und bietet eine Vielfalt an Bildungsgängen.
Im riesigen Gebäudekomplex herrscht an diesem Morgen jede Menge Betriebsamkeit. In allen Klassen präsentieren sich für die Schüler Hilfen zur beruflichen Orientierung.
Bei der bisher größten Anzahl von Firmen und Schulen, die sich an dieser Messe beteiligten, wird es schwer für den Schüler die Übersicht zu behalten.
Am Eingang wurde ein Messeplan mit Hinweisen zum Stand der Unternehmen, Fachhochschulen und Schulen ausgeteilt.
Die Messeleitung des rbz Steinburg Berufszentrums kann seit 2 Jahren ein stärkeres Engagement der Betriebe verzeichnen, um Schüler für ihre Firmen zu interessieren. Immer weniger Schulabgänger lassen den Andrang auf Ausbildungsplätze schrumpfen.
Hier gibt es Infos zur Ausbildung Rettungshelfer 

Die Ausbildungszeit beim Zimmerer/in  beträgt drei Jahre, bei guter Leistung besteht die Möglichkeit, die Ausbildungsdauer auf Antrag zu verkürzen.
Sie sind im ersten Ausbildungsjahr für Erzieher und Erzieherinnen und freuen sich, die richtige Berufswahl getroffen zu haben. Für Fragen zur Ausbildung steht die Gruppe, die einen geschlossenen Eindruck macht, gern bereit.
Weitere Betriebe und Schulen in der Präsens mit den Auszubildenden auf dieser Messe in einer Diashow:


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Itzehoe den 17.9.

Autobahnauffahrt Itzehoe Nord gesperrt

Bis Freitag wird die Fahrbahndecke der Autobahn in Richtung Itzehoe auf einer Länge von 1,5 km abgetragen. Danach wird eine andere Firma den Belag auf diesem Streckenabschnitt erneuern und so werden die Arbeiten noch zirka 3 Wochen hier andauern.
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16.9. Neuenkirchen

Kohlernte in Dithmarschen

Zum Programm der Kohltage in Dithmarschen geht es HIER

Kohlanschnitt mit Dr. Robert Habeck -stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume
Im Bild von rechts: Kreispräsident in Dithmarschen - Hans-Harald Böttger, Minister Habeck, Peter Lüchow (Vizepräsident vom Bauernverband) und Kohlregentin Freia beim symbolischen Anschnitt des Kohls auf einem Kohlacker in Tiebensee (Ortsteil von Neuenkirchen) der Familie Piening.
Hier eine Diashow der Veranstaltung:

Von rechts: Freia I und Sonja II Kohlregentinnen  Infos über die beiden Frauen mit ihren repräsentativen Aufgaben HIER
Reger Betrieb an diesem Vormittag vor und in den Kohlhallen in Tiebensee.
Mit Mikrofon im Bild: Christian Ufen - Vorsitzender der Bundesfachgruppe Gemüsebau gibt den Startschuss zum Anschnitt.
In Dithmarschen wächst auf 2400 Hektar Land Weißkohl und auf 800 Hektar nährstoffreicher Ackerfläche ist Rotkohl angepflanzt. In diesem Jahr werden weit mehr als 80 Millionen Kohlköpfe in der Region geerntet.
Der Kohl wird nach wie vor in Handarbeit geschnitten. Es ist eine anstrengende Arbeit und das Wetter im Herbst ist bei der Ernte nicht immer so freundlich wie an diesem Vormittag.

Der Kohl wird exportiert -Russlands Lebensmittel-Embargo bereitet den Kohlanbauern Sorgen.
Schönstes Wetter und der Kohl im Mittelpunkt gab der Veranstaltung eine besondere Note.
 Nach dem Anschnitt wurde das Gemüse als Speise in vielen Variationen angeboten. Kohlrouladen, Kohlsuppe und Sauerkraut mit unterschiedlichen Beilagen waren hier die Klassiker.
Mit der Musikuntermalung beim Essen gab es für die zahlreichen Gäste in der aufwendig dekorierten Halle ein buntes Progamm.
Gefragt war auch die Kohlbratwurst, die nur zu dieser Jahreszeit gefertigt und angeboten wird.
Sie soll schmackhaft sein, wurde mir versichert.
Auf den Feldern in Dithmarschen fallen nicht nur die Kohlköpfe ins Auge.
Die Zahl der Windkraftanlagen in dieser Region ist extrem und es drängt sich der Verdacht auf, dass die Windräder mit der Anzahl der Kohlköpfe im Wettstreit liegen.

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Hohenaspe den 14.9.

Silomais wird geerntet

Auch für Mais sind in diesem Jahr gute Erntebedingungen.
Am Erntefeld wird Wache von der Jägerschaft geschoben. Vor ein paar Tagen wurde hier angeblich ein Wildschwein gesichtet. 

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Mehlbek den 13.9.

Oldtimer pflügen in Mehlbek

Das Highlight der Schlepperfreunde Kreis Steinburg  ist jedes Jahr das Oldtimerpflügen im September.
Gebürtig kommt der Vorsitzende des Vereins - Carsten Schmidt - aus Mehlbek und so besteht nach vielen Jahren immer noch die Verbindung zum Gutsverwalter von Rosenberg, der auch in diesem Jahr einen Acker zum Pflügen freigab.

In ihrer Zeit galten die heutigen Oldtimer-Maschinen als Stars in der Landtechnik. Öffentlichkeitswirksam präsentierten Besitzer der "Oldies" an die 40 Traktoren beim Pflügen.
Jede Menge Zuschauer versammelten sich zum Treffen, das nichts für lärmempfindliche war.
Geräuschvoll tuckerten die alten Zugmaschinen auf dem längst etablierten Spektakel über den Acker.
Nach geleisteter Arbeit wurde an diesem sonnigen Nachmittag gefachsimpelt und Erinnerungen an alte Zeiten mit den Maschinen ausgetauscht, bis die Besitzer der unverwüstlichen Traktoren  mit ihren Fahrzeugen gemächlich den Heimweg antraten.

Es freut mich immer sehr:  Egal ob ich auf der Norla, auf der NordBau, bei Veranstaltungen auf dem Gelände Hungriger Wolf, auf der Grünen Woche, bei Veranstaltungen in IZ oder wie hier bei Mehlbek fotografiere, überall treffe ich Hohenasper Bürger an. Zeigt es doch, wie rege wir in unserer Gemeinde sind.

 Ursus Baujahr 1947

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Hohenaspe  den 13.9.

Fahrradtour mit dem Ortsverband der SPD Hohenaspe

 
Es ist leise geworden um den Ortsverband der SPD in unserer Gemeinde und so war es nett, eine Einladung zu einer Radtour im Briefkasten zu finden. 
An diesem Tag regnete es im Rest von Deutschland einmal wieder und nur bei uns in SH zeigte sich Hochnebel, der aber gegen Mittag verzog und so radelte die Gruppe bei schönsten Sonnenstrahlen in Richtung Itzehoe.
Bei Winseldorf fiel dieser Stein ins Blickfeld:
Gedenkstele aus Sandstein in der Nähe von Winseldorf zur Wiederansiedlung der Tanne in Schleswig-Holstein.
Der Sohn von Johann Rantzau baute 1570 eine Papierwassermühle und legte 1580 durch Saat eine Tannenkoppel an. Dem Raubbau am Wald im Mittelalter versuchte man so entgegenzutreten. 

Der Begriffe "Papiermühle" war mir selbst nicht geläufig und so habe ich danach gegoogelt. Aus zusammengetragenen Lumpen erstellte man bis zum 18 Jahrhundert mühselig Papier. Die Lumpen wurden sortiert, zerschnitten und von Hämmern, die von einer Wassermühle angetrieben wurden, in Fasern zerschlagen. 

Weiter ging es durch eine spätsommerliche  Landschaft im Kreis Steinburg an der Stör längst zum Alsen-Gelände. Hier erhielt die Gruppe eine Führung unter fachlicher Leitung von Setus Studt.
Das seit 1985 stillgelegte Werk in Itzehoe wurde nach und nach verkauft oder sich selbst überlassen.
Mit Abrissarbeiten wurde begonnen.
Ideen, was man mit dem Gelände anfangen könnte, gibt es viele. Umgesetzt wurde von der Stadt bislang kaum etwas und der Künstler stellt der Stadt damit ein Zeugnis der Überforderung aus.

Seit 1985 dokumentierte der Fotograf  Studt die Veränderungen der Ruinen.
Geblieben ist immerhin die "Kunstmeile": Das längliche Gebäude am Rand des Geländes nutzen rund 100 Mitglieder des Planet Alsen e. V.

Studts Bild-Archiv lagert hier, in anderen Räumen arbeiten Künstler. Eine große Galerie und ein Veranstaltungssaal werden von Musikern und zum Beispiel zu Modeschauen genutzt.
Das Gelände ist nach wie vor auch ein Spielplatz für Musiker und Graffiti - Sprayer, die sich in der Szene einen Namen gemacht haben.
Aus dem Archiv erläutert Setus Studt an Hand von  Bilddokumentationen den Werdegang der Zementfabrik mit interessanten Geschichten.



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Hohenaspe den 12.9.
Wer läuft da am späten Abend durch den Garten?
Der nachtaktive Igel ist auf Futtersuche. Bald wird er sich ein Winterquartier suchen müssen.
Bei uns im Garten hätte das unter Naturschutz stehende Wildtier Möglichkeiten einen Unterschlupf zu finden.
Aber bis die Nächte wieder eisig kalt werden, wird der putzige Kerl noch fleißig auf Nahrungssuche sein, um sich für den langen Winterschlaf, eine  Fettschicht anzufressen.
Seine klaren dunklen Augen zeigen, dass es ein gesundes Tier ist.
Igel sollen Reviere bis zu einem Quadratkilometer besitzen und laufen durchschnittlich nachts 3 bis 5 Kilometer.

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Neumünster den 11.9.

Die Baumesse NordBau in Neumünster vom 10. -14.9. in den Holstenhallen mit Fachberatung 

 Ein Hingucker ist dieser neuartige Sägeantrieb
Beim Treten auf einem Trimmrad wird eine Art Motorsäge angetrieben und im Nu ist ein dicker Ast zerkleinert. 
Die meist humorvollen Kommentare der Messebesucher über die Erfindung sind zahlreich. "Man könnte das Gerät im Wohnzimmer neben dem Kamin aufbauen": hieß es zum Beispiel.
Der Preis für diese energiesparsame Säge ist allerdings doch recht ernüchtern. 5.000,- bis 7.000,- € soll sie kosten.
Weitere Eindrücke und Fotos der Messe HIER auf diesem Blog.

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Ridders den 10.9.

Kartoffelernte 




Wie die Kartoffelsorte Agria bei Familie Stoll in Nähe von Hohenlockstedt geerntet wird, konnte ich an diesem Tag dokumentieren.
Auf der Kartoffelolympiade in Ridders, an der 5 Grundschulklassen aus dem Kreis teilnahmen, erkundigte ich mich beim Karoffel-Anbauer Heiko Stoll, ob ich nicht einmal ein paar Aufnahmen von der Kartoffelernte mit dem Roder machen könnte.  Am Nachmittag stand eine Ernte an und so war ich zur Stelle.
Die große Sorte Agria sollte an diesem Nachmittag aus der Erde geholt werden. Sie wird vor allem für die Zubereitung  von Pommes Frites verwendet. Dank ihres starkes Stärkegehalts ist sie außerdem gut für Kartoffelbrei und Eintöpfe geeignet.
Holger Stoll baut aber nicht nur diese Sorte an. Markthändler, Gaststättenbetreiber und Einzelkunden bietet er folgende Speisekartoffeln ab Hof an:
Leila (rotschalig), Agria, Linda, Princess, Allians, Annabelle und die Sorte Afra,
Gerodet wird ab Ende Mai.

Das Erntegut wird direkt auf der Maschine sortiert. Die Familie ist eifrig dabei und auch Sohn Tillmann macht keinen unglücklichen Eindruck über seine Aufgabe auf der Rodemaschine.
Vor allem werden hier die Steine aussortiert. Ab und an lässt die Sortiermaschine einige der unliebsamen Feldsteine mit durchrutschen und hier heißt es, wachsam sein. Auch Grüne- und Knollen mit kranken Stellen müssen für die erste Sortierung ausgesammelt werden.
In 14 - 17 Zentner fassende große Holzkisten werden die Kartoffeln auf dem Hof in einer Halle gelagert, bis sie vor dem Verkauf noch einmal sortiert und abgepackt werden.
Die Stolls sind in diesem Jahr zufrieden mit der Ernte.
Krähen ärgern die Kartoffel-Anbauer. Sie picken wohl eher aus Langerweile an den von ihnen ausgebuddelten Kartoffeln herum. Der Schaden hält sich aber in Grenzen.
Auch Wildschweine hatten es auf die Knollen vor kurzer Zeit abgesehen.
Ein Video von der Ernte :
 
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Hohenaspe den 10.9.

Die Pilzsaison in vollem Gang 

 Die Maronen  halten sich in diesem Herbst an den Spruch: Sie schießen aus dem Boden!
Der Wald ist übersät davon und es ist ein Leichtes, sie zu finden.

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Haben sie ein Zimmer frei?


Eine weltweite Buchung und Vermietung ist über das Airbnb möglich. 
Es heißt:
"Entdecke großartige Unterkünfte - Finde Gastgeber mit freien Zimmern, ganzen Häusern und einzigartigen Unterkünften wie Schlössern und Iglus. "

Im Kreis Steinburg gibt es bereits etliche Anbieter, die dort ein Zimmer oder gar ein ganzes Haus für Urlauber oder nur für Übernachtungsgäste anbieten.
 In Hohenaspe ist bislang noch niemand auf die Idee gekommen, dort ein Zimmer anzubieten.
Schade eigentlich.
Die Gründer des Konzepts sind Millionäre geworden. Vom Preis für die Unterkunft berechnet Airbnb 6–12 % zusätzlich vom Gast ein.

Unsere Tochter (Studentin) hat durch dieses Angebot, wunderschöne Unterbringungen in Florenz gefunden und so die Stadt in Italien gut kennengelernt.

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Hohenaspe den 10.9.

Eingegangene Mail von Marcel Hehr:


"Gestern Abend gegen 22:20 Uhr brannte das kleine Häuschen auf dem Spielplatz in der Schönen Aussicht.
Ein Glück ist nicht viel passiert und wir konnten dieses gleich löschen.
Leider war es Brandstiftung und die Polizei hat es als solche aufgenommen.
Vielleicht hat jemand etwas gesehen?  Dann bitte an die Polizei wenden.

Gruß Marcel Hehr

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4.9. Rendsburg

Norla-Start 

Eindrücke, Informationen und viele Fotos von der Eröffnung der 65.traditionellen Landwirtschafts- und Verbrauchermesse auf diesem Blog HIER in Arbeit
Schättruum vom Bauernblatt auf der Norla. Verrückt für einen guten Zweck? Na jedenfalls wird man hier nicht wirklich nass.
Gute Stimmung auch bei dieser jungen Gewinnerin an einem Aktionsstand auf der Messe

Vorgestellt wurde den Messebesuchern zum Beispiel die moderne Technik der Gerätschaften für das Anlegen von Wirtschaftswegen.
Im Vergleich früher - heute:

Mit Appell an die Gemeinden: In 4 Arbeitsschritten kann ein wassergebundener Wirtschaftsweg erstellt werden. 2 km Wirtschaftsweg pro Stunde werden mit diesen Maschinen angelegt. 
Bei einer Grundsanierung werden Feldsteine und Beton (zum Beispiel von einer Spurbahn) aufgenommen und von einer Wegefräse  zerschlagen. Das Material wird als Unterbau für den Weg eingebracht.
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Aus dem Gästebuch des Blogs aufgegriffen:

Zur RSH -Beachparty am 30.8. (Bericht siehe unter August 2014) schreibt Edda Glindemann:

"Hallo Maike, die Veranstaltung des Radiosenders RSH entpuppte sich für meine Tochter, mit ihren Freunden zum Flop!
Die Bänder habe ich im Vorwege bei Fa Lipp gekauft, und nach Ankunft auf dem Gelände haben sie nach Wartezeit die Mitteilung bekommen, dass sie kein Einlass bekommen! Wegen Überfüllung !
 Hallo! Mit bezahlten Band, wenn das auch bei Gästen aus weiterer Entfernung gemacht wurde, finde ich das sehr bedenklich !"
....
Edda Glindemann teilte inzwischen mit, dass ihr der Betrag erstattet wurde. Sie freut sich über die schnelle und unbürokratische Regelung.
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Ankündigung:


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"Zutritt verboten! Wertvoller Tierbestand “ 

Ein Verbotsschild im Visier
Diese Botschaft vermittelt unmissverständlich, dass das Betreten von Viehställen nicht gestattest ist.
Das Anbringen eines Betreten verboten Schildes an einem Rindviehstall ist als Kriterium für das QM-Audit (Qualitätsmanagement Milch) ausgeschrieben.
Der Landeskontrollverband Schleswig-Holstein e.V. verordnet in einem QM-Milch-Kriterienkatalog u. a. das Anbringen der Schilder, ansonsten gibt es für den Milchviehbetrieb Abzüge vom QM –Audit.

  Gut, man könnte dieses Verbotsschild als typische bürokratische Handlung unserer heutigen Zeit bewerten und es allerhöchstens achselzuckend registrieren, wenn man nicht die fast zu späten Aufwendungen der heimischen Landwirtschaft vergisst, die sich  mit viel Anstrengung Vertrauen verschaffen wollen.

Eine Frage kommt zu diesen Verbotsschildern auf: „Wer würde einen Stall ohne Erlaubnis des Betriebsleiters  betreten?“ Der durchschnittliche Bürger würde in der Regel nicht auf die Idee kommen, ohne Einladung einen Hof geschweige denn, einen Stall zu betreten. Diejenigen, die es dennoch tun, für diese Personen nützt auch ein Schild nichts.
Mit diesem Betretungsverbot, das mittlerweile an fast jedem Milchviehbetrieb / Schweinemastbetrieb in SH mit minimalen Textänderungen angebracht ist, wird Misstrauen erweckt!
Es entsteht der Eindruck, dass Viehbetriebe sich immer noch stärker abschotten und so eine größere Distanz zur Bevölkerung entsteht.
Schilder wie dieses Betretungsverbot kenne ich aus meiner Kindheit von der ehemaligen Zonengrenze in Niedersachsen und zum Beispiel auch in Schleswig-Holstein vom Atomkraftwerk Brokdorf.
Es macht misstrauisch sie an den Hoftoren zu sehen, hinter denen sich Tiere befinden.

Natürlich ist der Bürger darüber informiert, dass die Schilder zur Seuchenprophylaxe  aufgehängt werden. 
Aus Fürsorglichkeit für den Tierbestand heißt es.
Keine Frage, eine Erkrankung bei Tieren in gewerblicher Haltung  ist mit enormen wirtschaftlichen Konsequenzen verbunden. Ein Ausbruch der Maul-und Klauenseuche, der Schweinepest, der Geflügelpest, dem Schmallenberg-Virus, der „Pseudowut“  oder die Infektion vom BHV 1 sind allesamt anzeigepflichtige Tierseuchen und verehrend in ihren Auswirkungen.

In meiner Eigenschaft als Fotografin lichte ich ab und an den Reinraum bei Fraunhofer ab. Wenn man die Räume dort betritt, müssen alle (!) spezielle Kleidung tragen, die verhindert, dass Schmutzartikel mit in die Anlage getragen werden, die sich auf die Chips niedersetzen könnten.
 Für potentielle Gäste eines Viehbetriebes wäre dies auch eine Option um zu vermeiden, dass Krankheitserreger von Schuh oder Kleidung auf das gesunde Tier übergreifen. Diese weißen wenige Cent kostenden Einweg-Overalls könnte man auch in den Viehställen nutzen, wenn man so große Sorgen vor Tierseuchen hat.
Statt des Verbotsschildes  also „Betreten nur mit Schutzkleidung“ wäre da eine spontane Idee.
Selbst aus einem landwirtschaftlichen Betrieb stammend, erinnere ich mich daran, wie viele Jugendliche sich immer auf dem elterlichen Betrieb aufhielten.
 Überall wuselten sie herum- meist Jungens, die gern auf den Trecker wollten und die die eine oder andere Arbeit auf dem Hof erledigten oder meinen Brüdern bei ihren Aufgaben halfen.
Eltern schauten mit ihren Kleinkindern am Abend vorbei, um ihnen zu zeigen, wo und wie gemolken wird, in einer Milchkanne nahmen sie abgefüllte Milch mit nach Haus.
Und wenn in der Dorfschule eine Frage zur Kuh, zum Schwein oder sonstigen Vieh aufkam und der Lehrer sich an mich mit einer Frage zur Tierhaltung auf unserem Hof wandte, kannten sich einige Mitschüler in der Regel besser mit unsrem Viehbestand aus, als ich selbst und ich kann mich daran erinnern, weil es mich enorm ärgerte.
Diese Zeiten sind längst vorbei.
 Die Landwirtschaft hat sich verändert und alten Zeiten hinterher trauern, soll hier nicht der Gedanke des Berichts werden und wer glaubt, dass die Tierhaltung in früheren Jahren artgerechter war, unterliegt einem Irrglauben.
Registrieren können wir inzwischen, dass es ein Problem zwischen Landwirt und Verbraucher gibt.
Wie Tiere gehalten werden, kann man heutzutage vielleicht gerade Mal im TV sehen.
 Die Dokumentationsfilme sind für zahlreiche Menschen befremdlich, denn die Verbindung zur Landwirtschaft fehlt bei vielen ganz und gar. Seit ein paar Jahren hängen einige wenige Schweinemastbetriebsinhaber eine Webcam in ihren Mastställen auf, um die Haltung Interessierten näher kommen zu lassen.
Eine gute Idee sollte man meinen, aber die Schweinehaltung wird oft böse kommentiert.
Als Leser der Kommentare erhält man den Eindruck, dass es Leute gibt, die davon ausgegangen sind, dass die ca 30 Millionen gehaltene Schweine in Deutschland hinter einem idyllischen Bauernhaus auf einer Weide leben.  
Der Fleischkonsum in Deutschland geht zurück und das Misstrauen wächst.
... neulich in Hamburg - Mönckebergstraße
Um eine verunsicherte Bevölkerung entgegenzutreten, müssten sich Viehbetriebe öffnen und ihre Tierhaltung jederzeit der Öffentlichkeit präsentieren können.
Schade eigentlich, dass es keinen Kriterienkatalog für Landwirte und deren Öffentlichkeitsarbeit gibt. 
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Schwalben sammeln sich

In wenigen Tagen werden sie uns verlassen. Auf den letzten verbliebenen Freileitungen kann man die reisefertigen Rauchschwalben -wie hier im Herrenmoor - noch einmal beobachten.
Der Abflugtermin nach Afrika ist Anfang bis Mitte September.

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